Bild: screenshot twitter

"Prinz der Wale": Trump wird wegen peinlichem Schreibfehler verspottet

13.06.2019, 20:24

Der britische Prinz Charles trägt den Titel "Prinz of Wales". Doch durch einen Schreibfehler machte Donald Trump ihn kurzerhand zum Prinz der Wale. Dafür wird der US-Präsident auf Twitter verspottet.

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag Spott für einen Schreibfehler in einem seiner Tweets einstecken müssen. Hinsichtlich seines Staatsbesuchs in Großbritannien in der vergangenen Woche schrieb er auf Twitter, er habe den "Prince of Whales" getroffen.

Trump meinte damit natürlich Prinz Charles. Der offizielle Titel des britischen Thronfolgers schreibt sich jedoch "Prince of Wales" und bezieht sich auf den britischen Landesteil Wales. Die Schreibweise, die Trump gewählt hatte, liest sich als "Prinz der Wale". Trump löschte den Tweet später und postete eine korrigierte Fassung.

Die Royal Albert Hall in London, eine der wichtigsten Konzert- und Veranstaltungshallen im Land, reagierte mit einer Fotomontage auf Twitter.

Ein Raum, der nach dem "Prince of Wales" benannt ist, wurde dabei scheinbar mit einem eingefügten "h" umbenannt. Auf sämtlichen Gemälden in dem Raum waren Killerwale zu sehen, die mal aus einer Gartenlandschaft, mal aus einem Stillleben sprangen. "Wir haben ein bisschen am Prince-of-Whales-Raum" gearbeitet, hieß es dazu.

Trump war Anfang Juni zu Gast in Großbritannien und traf unter anderem auch Prinz Charles. Bei seinem Staatsbesuch hat der US-Präsident für einen schnellen Brexit geworben und ein lukratives Handelsabkommen mit den USA in Aussicht gestellt.

(hd/dpa)

Bayerische Politiker, die essen und trinken

1 / 8
Bayerische Politiker, die essen und trinken
quelle: instagram/katharina schulze / instagram/katharina schulze
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Trumps Twitter-Tiraden: So begann @realdonaldtrump

Erzfeindin von Donald Trump könnte bei Vorwahlen ihren Sitz im US-Kongress verlieren

Bei Vorwahlen im US-amerikanischen Bundesstaat Wyoming könnte die konservative Republikanerin Liz Cheney und erbitterte Widersacherin von Ex-Präsident Donald Trump am Dienstag ihren Sitz im US-Kongress verlieren. Allgemein wird damit gerechnet, dass die von Trump unterstützte Gegenkandidatin Harriet Hageman die Vorwahl gewinnt und damit am 8. November bei den Zwischenwahlen (Midterms) zum Kongress antritt.

Zur Story