President Donald Trump walks to Marine One as he departs the White House, Friday, July 24, 2020, in Washington. Trump is en route to Trump National Golf Club in Bedminster, N.J., (AP Photo/Alex Brandon)

Er will einfach nicht: US-Präsident Donald Trump. Bild: ap / Alex Brandon

Ermittlung wegen Schweigegeldzahlungen: Trump geht weiter gegen Herausgabe von Finanzunterlagen vor

US-Präsident Donald Trump hat einen weiteren Versuch unternommen, um die Herausgabe von Finanzunterlagen an die Staatsanwaltschaft in Manhattan zu verhindern. Die Anwälte des Präsidenten hielten ein New Yorker Gericht am Montag (Ortszeit) dazu an, eine Aufforderung unter Strafandrohung (Subpoena) für "ungültig und nicht vollstreckbar" zu erklären, wie aus einer Klage hervorging. Die Subpoena der Staatsanwaltschaft sei "wahnsinnig umfassend". Zudem sei sie "in böser Absicht" ausgestellt worden und komme der "Schikanierung" des Präsidenten gleich, heißt es darin.

Trump wird nicht geschont

Trump war im Rechtsstreit um die von Staatsanwalt Cyrus Vance angeforderten Dokumente bei der Buchhalterfirma Mazars bis vor das Oberste US-Gericht gezogen. Der Supreme Court hatte Anfang Juli entschieden, dass Trump auch als Präsident nicht von der Pflicht ausgenommen ist, bei entsprechender Aufforderung Beweise in einem Strafverfahren zu liefern. Damit sprach das Gericht dem Bezirksstaatsanwalt von Manhattan grundsätzlich das Recht zu, im Zuge von Ermittlungen Finanzunterlagen Trumps und dessen Firmen von der Buchhalterfirma Mazars einzusehen, was Trump zu blockieren versucht hatte. Die Einzelheiten müssen nun aber in unterer Instanz geklärt werden, wo die Anwälte vom Recht Gebrauch machten, neue Einwände vorzubringen.

Trumps Rechtsteam forderte das Gericht darüber hinaus auf, der Buchhalterfirma zu untersagen, Informationen herauszugeben. Vance will Steuerunterlagen von Trump und dessen Firmen über einen Zeitraum von acht Jahren einsehen. Bei den Ermittlungen geht es auch um angebliche Schweigegeldzahlungen, die Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen dem Pornostar Stormy Daniels und dem ehemaligen Playmate Karen McDougal gezahlt haben soll. Beide Frauen geben an, Affären mit Trump gehabt zu haben, was dieser dementiert. Trump wehrt sich anders als Präsidenten vor ihm vehement gegen die Herausgabe seiner Finanz- und Steuerunterlagen. Kritiker mutmaßen, er habe etwas zu verbergen.

(lin/dpa)

Trump soll Merkel im Telefonat mit ihr als "dumm" bezeichnet haben

US-Präsident Donald Trump genießt nicht unbedingt den Ruf, besonders feinfühlig zu sein. Dass allerdings selbst seine eigenen Berater ihn aufgrund seiner Telefongespräche mit den Staatschefs anderer Länder als "wahnhaft" bezeichnen, ist dann doch eine neue Dimension. Von dieser Einschätzung berichtet CNN unter Berufung auf zwei Insider.

Wie die Insider dem Nachrichtensender berichten, schikanierte und erniedrigte Trump regelmäßig gerade die Staatschefs der wichtigsten Verbündeten Amerikas, …

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