Ein Soldat neben einem Hubschrauber.
Ein Soldat neben einem Hubschrauber.
Bild: reuters / Benoit Tessier

13 französische Soldaten bei Hubschrauberkollision in Mali getötet

26.11.2019, 10:5626.11.2019, 12:48

Beim Zusammenstoß von zwei französischen Militärhubschraubern in Mali sind 13 französische Soldaten ums Leben gekommen.

In einer Erklärung des Elysée-Palastes in Paris war am Dienstag von einem "Unfall der beiden Helikopter bei einem Kampfeinsatz gegen Dschihadisten" die Rede. Die beiden Kampfhubschrauber seien am Montagabend kollidiert, hieß es dazu aus Militärkreisen. Präsident Emmanuel Macron sprach den Angehörigen der Soldaten sein Beileid aus.

Frankreich hat im Rahmen der Mission Barkhane rund 4500 Soldaten in der Sahel-Zone stationiert. Macron versicherte laut der Erklärung, dass der "harte Kampf gegen den Terrorismus" in der Region fortgesetzt werde. In Mali ist auch die Bundeswehr im Einsatz. Sie beteiligt sich dort an der UN-Stabilisierungsmission Minusma und der EU-Ausbildungsmission EUTM.

(lin)

Evakuierung deutscher Staatsbürger hat begonnen – Opposition: "Zu spät"

Die Evakuierung deutscher Staatsbürger aus der afghanischen Hauptstadt Kabul hat begonnen. In der Nacht zu Montag landeten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur 40 Mitarbeiter der deutschen Botschaft mit einem US-Flugzeug in Doha im Golfemirat Katar. An Bord der Maschine waren auch vier Angehörige der Schweizer Vertretung in Afghanistan.

Nach dem Einmarsch der Taliban in der afghanischen Hauptstadt versuchten am Montagmorgen tausende Menschen, einen Platz auf einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel