Christine Lambrecht (SPD), Verteidigungsministerin, hier in der vergangenen Woche mit Eberhard Zorn, Generalinspekteur der Bundeswehr.
Christine Lambrecht (SPD), Verteidigungsministerin, hier in der vergangenen Woche mit Eberhard Zorn, Generalinspekteur der Bundeswehr. Bild: dpa / Michael Kappeler

Deutschland will EU-Eingreiftruppe mit 5000 Soldaten im ersten Jahr stellen

21.03.2022, 14:5821.03.2022, 15:48

Deutschland will die neue EU-Eingreiftruppe mit bis zu 5000 Soldaten im ersten Einsatz-Jahr 2025 stellen. Das bot Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) am Montag in Brüssel ihren EU-Kollegen an. Damit sende die Bundesregierung angesichts des Ukraine-Kriegs ein "klares Signal": "Wir stehen füreinander ein", betonte Lambrecht.

Sie wolle ihren Kolleginnen und Kollegen anbieten, dass "das militärische Herzstück" der neuen EU-Sicherheitsstrategie, also die schnelle Eingreiftruppe, "im Jahr 2025 dann für ein Jahr von Deutschland gestellt werden kann".

Die Außen- und Verteidigungsminister der EU-Staaten wollten am Montag bei einer gemeinsamen Sitzung in Brüssel die neue Sicherheitsstrategie beschließen. Lambrecht betonte, eine größere Schlagkraft und Geschlossenheit der EU sei nicht nur in den kommenden Wochen und Monaten wichtig, sondern voraussichtlich auch in den kommenden Jahren.

(nik/dpa)

Lindner gegen Fortsetzung von Tankrabatt und 9-Euro-Ticket

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat nach den ersten Wochen des Tankrabatts eine positive Bilanz gezogen. Zugleich dämpfte er Erwartungen, dass es für Tankrabatt und 9-Euro-Ticket im September Anschlussregeln geben könnte. "Wir können nicht auf Dauer gestiegene Preise für das importierte Öl, die Entwicklung des Dollar und die Knappheiten bei Raffinerien mit Staatsgeld ausgleichen", sagte Lindner der Deutschen Presse-Agentur.

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