Deutschland
Politik

Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring berichtet erneut von Morddrohung

Mike Mohring im Thüringer Landtag.
Mike Mohring im Thüringer Landtag. Bild: imago images / Jacob Schröter
Politik

Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring berichtet erneut von Morddrohung

21.10.2019, 07:00
Mehr «Deutschland»

Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring hat nach eigenen Angaben erneut eine Morddrohung erhalten.

  • "Bis heute Mittag um 12.00 sollte ich meinen Wahlkampf einstellen. Das haben Rechtsextremisten von mir gefordert in einer E-Mail, die ich vorgestern Nacht bekommen habe", sagte Mohring am Sonntag in einem auf Twitter und Facebook veröffentlichten Video.
  • Und weiter: "Wenn ich das nicht tue, dann wollen sie mich abstechen, so wie die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, oder gar eine Autobombe zünden."

"Wir dürfen keinen Platz lassen für Hass, für Gewalt, für Aggressionen, für Morddrohungen", sagte Mohring. Auch andere Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am kommenden Sonntag würden bedroht.

Nicht die erste Morddrohung für Mohring...

Mohring hatte bereits Ende September eine Morddrohung erhalten. Der Absender der Postkarte nahm damals nach CDU-Angaben indirekt Bezug auf den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. In dem Drohschreiben hieß es demnach, Mohring sei die Nummer zwei, die demnächst einen "Kopfschuss" erhalte.  

Der CDU-Politiker Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni auf seinem Grundstück im nordhessischen Wolfhagen-Istha aus nächster Nähe erschossen worden. Die Ermittler gehen von einem rechtsextremen Hintergrund der Tat aus.

bfi (afp)

Ungleichheitsforscher Butterwegge: "Neoliberale vergöttern den Markt, anstatt den Menschen"
Der Ungleichheitsforscher Christoph Butterwegge kritisiert in seinem neuen Buch "Umverteilung des Reichtums" Neoliberalismus in Deutschland. Mit watson spricht er über die Gefahren, die Ungleichheit für unsere Demokratie hat.

watson: Passen Demokratie und Kapitalismus zusammen, Herr Butterwegge?

Zur Story