Herrgott Sakrament Zefix Scheißglump – weniger und weniger wollen die CSU wählen

18.07.2018, 17:2818.07.2018, 17:35

Oh dear, das sieht gar nicht gut aus für die Christsozialen. Die CSU scheint die Asyldebatte nur schwer beschädigt überstanden zu haben, vor allem daheim in Bayern.

Drei Monate vor der dortigen Landtagswahl verliert die Partei von Horst Seehofer und Markus Söder erneut an Rückhalt bei den Wählern. Das sagt eine Umfrage von infratest Dimap für den Bayerischen Rundfunk.

So sieht es aus:

  • 38 Prozent der bayerischen Wähler würden noch für die Regierungspartei stimmen.
  • 3 Prozent weniger als noch im Mai.
  • Die absolute Mehrheit rückt für Ministerpräsidenten Markus Söder in weite Ferne.
  • 78 Prozent der Befragten sehen die Asyldebatte als Grund für den Fall der CSU. (Auch 68 der CSU-Mitglieder selbst.)
  • Auch der Zuspruch für Söder und Seehofer sank.

Das schlechte Abschneiden der CSU dürfte auch etwas mit diesem Dilemma zu tun haben:

Weitere Ergebnisse:

  • Auf 12 Prozent stabilisierte sich die AfD.
  • Die Grünen liegen bei 16 Prozent (+ 2).
  • Die SPD liegt bei 13 Prozent (+1).
  • Die FDP bekommt 5 Prozent (-1).
  • 50 Prozent der Befragten wollten sich noch nicht festlegen.
So befragt Infratest
Infratest dimap befragte vom 11. bis 16. Juli 1003
Wahlberechtigte in Bayern. Die CSU war zuletzt gegen den
vorherigen Trend auch in Umfragen von GMS und Forsa auf Werte
von 39 und 38 Prozent abgerutscht.

(mbi/rtr)

Meinung

Fünf Gründe, warum Markus Söder nicht Kanzlerkandidat der Union wird

Zwischen Ostern und Pfingsten will die Union ihren Kanzlerkandidaten küren. Auch wenn gerade vieles für Markus Söder spricht, gibt es gute Gründe dafür, dass weder er noch die CSU einen Kanzler Söder will.

Er gab keine gute Figur ab. Als wären die schlechten Umfragewerte der Unionsparteien in den vergangenen Wochen, der Maskenskandal und die Schlappen bei den Landtagswahlen nicht schon genug, legte CDU-Chef Armin Laschet in der Sendung von Markus Lanz am vergangenen Dienstag einen eher kontraproduktiven Auftritt hin. Der Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel an Laschets Öffnungsstrategie in NRW, die Moderator Lanz dem CDU-Vorsitzenden vorhielt, konnte dieser wenig entgegensetzen.

Auf sozialen …

Artikel lesen
Link zum Artikel