"Tagesschau"-Reporterin Kristin Becker im Einsatz: Hier hatte das Funkloch noch nicht zugeschlagen.
"Tagesschau"-Reporterin Kristin Becker im Einsatz: Hier hatte das Funkloch noch nicht zugeschlagen. Bild: screenshot ard

ARD-"Tagesschau" schaltet zum Funkloch-Treffen der Kanzlerin – und scheitert an Funkloch

18.11.2019, 15:0518.11.2019, 17:09

Das Bundeskabinett berät derzeit im Schloss Meseberg in Brandenburg, was die Regierung gegen Funklöcher in Deutschland tun kann. Unter der Leitung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bespricht das Bundeskabinett seit Sonntag hier den digitalen Wandel.

Für den wohl lustigsten Moment sorgte allerdings die "Tagesschau" mit einer Reporterin vor dem Schloss in Brandenburg.

Als "Tagesschau"-Reporterin Kristin Becker in der Sendung am Montag erläutern wollte, was die Bundesregierung gegen Funklöcher auf dem Land tun möchte, brach der Kontakt zu ihr plötzlich ab. "Ich fürchte, wir haben ein Funkloch nach Meseberg gehabt. Leider ist die Verbindung damit abgebrochen. Wir bitten um Entschuldigung und kommen zum nächsten Thema", sagte "Tagesschau"-Sprecher Claus-Erich Boetzkes am Montag in der 12-Uhr-Sendung direkt nach dem vorzeitigen Ende der Schalte.

Wie passend. Ausgerechnet ein Funkloch unterbricht die "Tagesschau"-Schalte zum Anti-Funkloch-Treffen.

"Tagesschau" im Funkloch – die Reaktionen

Auf Twitter kommentierte das "Tagesschau"-Team diesen Vorfall mit den Worten "Unsere Schalte zum Anti-Funkloch-Treffen des Bundeskabinetts in #Meseberg wurde leider unterbrochen. Der Grund: offenbar ein Funkloch."

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten:

Übrigens: Um Funklöcher zu schließen, will der Bund mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Die Regierung will eine Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft gründen, um den Ausbau zu unterstützen und wenn nötig selbst Aufträge zu vergeben.

(ll/mit dpa)

Grüne Jugend: Sarah-Lee Heinrich und Timon Dzienus als Sprecher bestätigt

Sarah-Lee Heinrich und Timon Dzienus sind in ihrem Amt als Sprecher:innen der Grünen Jugend bestätigt worden. Am Bundeskongress der Grünen-Jugendorganisation stimmte eine Mehrheit für die beiden. Dzienus erhielt 585 von 685 Stimmen (rund 85 Prozent) und Heinrich 601 von 690 Stimmen (rund 87 Prozent). Sie beide vertreten bereits seit 2021 die Organisation nach außen.

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