Eine Mitarbeiterin einer Airline trägt zur Vorsorge einen Mundschutz.
Eine Mitarbeiterin einer Airline trägt zur Vorsorge einen Mundschutz.
Bild: ap

Coronavirus: Bereits 26 Todesopfer – neue Infektionen bekannt

24.01.2020, 07:2924.01.2020, 10:34

Der neuen Lungenkrankheit in China sind sieben weitere Menschen zum Opfer gefallen. Insgesamt sind nun 26 Todesfälle durch Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, wie Chinas Nationale Gesundheitsbehörde am Freitag mitteilte. Die Zahl der bekannten Infektionen stieg im Vergleich zum Vortag von 644 auf 830 Fälle an.

Im Kampf gegen die Krankheit hatte China am Donnerstag kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest rund 20 Millionen Menschen praktisch unter Quarantäne gestellt. Die Behörden riegelten die 11-Millionen-Metropole Wuhan ab, in der die meisten Fälle aufgetreten sind. Weitere große Städte sind ebenfalls von starken Einschränkungen betroffen.

Neue Virus-Fälle in Vietnam

In Vietnam sind laut Medien erstmals Fälle der neuen Lungenkrankheit nachgewiesen worden, an der in China bereits hunderte Menschen erkrankt sind. Zwei Chinesen in Ho Chi Minh Stadt seien positiv auf das Virus getestet worden, berichtete die Zeitung "VnExpress" am späten Donnerstagabend.

Dabei handelt es sich um einen 66-Jährigen, der von einer Reise aus der chinesischen Stadt Wuhan zurückkehrt war, sowie um seinen 28 Jahre alten Sohn, den er in Vietnam besucht hatte. Das Fieber hat laut der Zeitung bei beiden Patienten nachgelassen. Die Ärzte sagen aber, dass das Virus verbreitet worden sein könnte, weil beide gereist seien.

In Vietnam gibt es zudem einen Verdachtsfall. In Hanoi ist eine Studentin unter Quarantäne, die aus Wuhan eingereist war.

Breitet sich Coronavirus aus?

Auch die Gesundheitsbehörden in Südkorea haben zum zweiten Mal eine Infektion mit der im benachbarten China ausgebrochenen neuen Lungenkrankheit gemeldet. Betroffen sei ein 55 Jahre alter Südkoreaner, teilten die Koreanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention am Freitag mit.

Der Mann kehrte demnach am Mittwoch von einem Arbeitsaufenthalt in der zentralchinesischen Stadt Wuhan zurück. Er habe dort bereits eine Klinik besucht, weil er unter Halsschmerzen und anderen Krankheitssymptomen gelitten habe. Sein Zustand sei stabil. Am Montag hatten die Behörden in Südkorea bestätigt, dass eine Chinesin mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sei. Auch in anderen Ländern, darunter Japan und Taiwan, wurden Infektionsfälle bekannt.

Wegen des Neujahrsfests in China sind die Behörden in Südkorea besonders wachsam, da zahlreiche Chinesen die arbeitsfreien Tage zu Reisen ins Nachbarland nutzen. Auch in Südkorea wird an diesem Samstag Mondneujahr gefeiert.

(dpa/lin)

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