Polizei verwechselt Zuckerwatte mit Drogen – mit bösen Folgen 🙈

27.11.2018, 09:53

Weil die Polizei harmlose Zuckerwatte für Drogen gehalten hatte, hat eine Frau im US-Staat Georgia fast vier Monate unschuldig in Haft verbracht.

Die Polizei im Bezirk Monroe hatte bei einer Kontrolle in ihrem Auto eine Tüte mit alter, teilweise zerdrückter, hellblauer Zuckerwatte entdeckt, die sie für Metamphetamin hielt. Ein erster Drogentest habe ein falsches Ergebnis gezeigt, berichtete "Vice" am Montag, die Frau wurde als vermeintliche Dealerin von Crystal Meth in Haft genommen.

Da der Richter die Kaution auf eine Million Dollar setzte, blieb die Frau weiter in Haft. Erst Monate später sei bei einer genaueren Labor-Untersuchung die Zuckerwatte als solche erkannt und die Frau auf freien Fuß gesetzt worden. Jetzt läuft eine Schadenersatzklage gegen die Polizei und den Hersteller der irreführenden Drogentests.

(pb/dpa)

"Habt Angst und rechnet mit dem Schlimmsten": Hackerangriff auf Ukraines Regierung – USA bereiten sich "auf alle Eventualitäten" vor

Mehrere Webseiten der ukrainischen Regierung sind in der Nacht zum Freitag Ziel einer massiven Cyberattacke geworden. Das Bildungs- und Forschungsministerium in Kiew teilte auf seiner Facebook-Seite mit, die Webseite des Ministeriums sei nach der "umfassenden" Attacke vorübergehend abgeschaltet. Auch die Webseite des Außenministeriums konnte nicht aufgerufen werden. Am frühen Morgen waren dort vorübergehend die Worte "Habt Angst und rechnet mit dem Schlimmsten" in ukrainischer, russischer und polnischer Sprache zu lesen.

Zur Story