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Greta erhält Angebot für ihre Atlantiküberquerung – umweltfreundlich ist das nicht

04.11.2019, 10:5504.11.2019, 16:41

Greta Thunberg hat ein Problem! Der Grund: Eigentlich sollte die Weltklimakonferenz diesmal in Santiago de Chile stattfinden – nun wird das Spitzentreffen aber vom 2. bis 13. Dezember in Madrid abgehalten und die Klima-Aktivistin will trotz des Ortswechsels bei der Konferenz dabei sein.

Nun sucht Greta eine Möglichkeit den Atlantik zu überqueren

Vergangene Woche schrieb die 16-Jährige deshalb auf Twitter: "Es stellt sich heraus, dass ich um die halbe Welt gereist bin, in die falsche Richtung." Wenn jemand helfen könne, ein Verkehrsmittel zu finden, sei sie dankbar.

Ausgerechnet die Billigfluglinie der Lufthansa machte Greta Thunberg nun ein Hilfsangebot – und bot ihr einen Flug von New York nach Düsseldorf an, "klimaneutral kompensiert durch myclimate."

Was ist myclimate?
Laut eigener Aussage gehört myclimate zu den Qualitätsführern von freiwilligen CO2-
Kompensationsmaßnahmen. Demnach würden sie weltweit den Klimaschutz und nachhaltige Projekte voranbringen.
Für die Strecke von Greta Thunberg würden laut CO2-Rechner des Umweltbundesamtes 0,9 Tonnen kompensierbarer Ausstoß erzeugt.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Greta dieses Angebot wirklich annimmt. Denn: Ihre Hinreise war sie auf einem Segelschiff angetreten, weil sie nicht fliegen wollte.

Auch die spanische Regierung hatte Greta Thunberg schon Hilfe angeboten

Die amtierende spanische Umweltministerin Teresa Ribera hatte der Klima-Aktivistin vergangene Woche Hilfe auf Twitter angeboten: "Liebe Greta, es wäre toll, Dich hier in Madrid zu haben. Wir würden Dir sehr gerne bei der Überquerung des Atlantiks helfen." Madrid sei bereit, mit der 16-Jährigen in Kontakt zu treten. Wie die Reise-Hilfe aussehen könnte, sagte Ribera nicht. Eigentlich sollte die Weltklimakonferenz diesmal in Santiago de Chile stattfinden. Chile sagte die Konferenz jedoch wegen der heftigen sozialen Proteste im Land ab, Spanien sprang daraufhin als Gastgeber ein.

Im September sprach Greta in New York vor den Vereinten Nationen, aber auch die geplante Klimakonferenz in Santiago de Chile war ein Hauptgrund für ihre beschwerliche Reise im Segelboot über den Atlantik gewesen. Auf den UN-Klimagipfeln verhandeln die Staaten über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.

(hd mit dpa)

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