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Nipsey Hussles Kinder haben für immer ausgesorgt – Familie sagt Spendenaktionen ab

17.04.2019, 01:2817.04.2019, 07:47

Der Fall des erschossenen Rappers Nipsey Hussle hat weltweit für Betroffenheit gesorgt. Nun hat seine Familie laut Medienberichten Spendenaktionen, darunter auch die eines ehemaligen NFL-Stars, höflich abgelehnt.

  • Der 33-jährige Hussle wurde am 31. März vor seinem Bekleidungsgeschäft in Los Angeles erschossen.
  • Der mutmaßliche Täter war nach Angaben der Polizei mit dem Rapper in Streit geraten.
  • Zwei Tage nach der Tat wurde der 29-jährige Verdächtige festgenommen und wegen Mordes angeklagt. Er plädierte auf nicht schuldig.

Nach dem Tod des Rappers kam es zu mehreren Spendenaufrufen. Unter anderem starteten auch der ehemalige NFL-Spieler Reggie Bush und seine Frau Lilit Avagyan eine Crowdfunding-Initiative – offenbar ohne Zustimmung der Familie des Rappers Hussle.

Ziel sei es gewesen, für seine beiden Kinder Emani (7) und Kross (2) rund 100.000 US-Dollar zu sammeln. Die beiden spendeten selbst sogar 10.000 Dollar, um die Aktion ins Rollen zu bringen.

Hussles Kinder standen im Mittelpunkt der Trauerfeier in Los Angeles

Hussles Familie sei dankbar für die angebotene Unterstützung. Der Rapper habe allerdings dafür gesorgt, dass seine Kinder ein Leben lang finanziell abgesichert sind. Er habe vor seinem Tod mehrere Treuhandfonds für die beiden eingerichtet. Das berichten mehrere US-Medien und berufen sich dabei auf eine unbekannte Quelle, die der Familie nahe stehen soll. Diese Person bestätigte offenbar auch, dass Bushs GoFundMe-Kampagne schon von der Seite entfernt wurde.

Hussle mit seiner Tochter Emani bei den Grammys

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Hussle, der mit bürgerlichem Namen Ermias Asghedom hieß, war als ein kluger Geschäftsmann bekannt, der neben seinem Musikbusiness auch ein Geschäft für Marathon-Bekleidung besaß.

Mit "Victory Lap" war Hussle bei den diesjährigen Grammy Awards für das beste Rap-Album nominiert. Hussle, der nach eigenen Angaben einst selbst in einer berüchtigten Straßengang war, hatte sich neben der Musikerkarriere in seiner Gemeinde gegen Bandenkriminalität engagiert.

(aj/dpa)

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