Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Zeitumstellung...
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Zeitumstellung...
bild: getty images/montage watson

Die Zeitumstellung wird abgeschafft – heute Nacht fehlt dir trotzdem wieder eine Stunde

30.03.2019, 12:44

Wir haben Ende März. Die große Frage lautet mal wieder: Wann ist eigentlich Zeitumstellung? Alljährlich drehen wir an der Uhr – und alljährlich wirft das Fragen auf. Vorstellen? Zurückstellen? Wann genau? Was soll das eigentlich? Und: Wird die Zeitumstellung nicht bald abgeschafft?

Fragen über Fragen also:

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Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Zeitumstellung:

Wann muss ich die Zeit umstellen? Und: Muss ich sie vor- oder zurückstellen?

Am 31. März von 2 Uhr nachts auf 3 Uhr, also eine Stunde vor. Diese Nacht wird also eine Stunde kürzer. Dann gilt die Sommerzeit.

Ist die Zeitumstellung in der nächsten Woche die letzte Zeitumstellung?

Nope. Die EU-Kommission hatte das Ende der Zeitumstellung zwar ursprünglich für 2019 anvisiert, die Mitgliedstaaten forderten aber deutlich mehr Vorbereitungszeit. Nach einem Kompromissbeschluss im EU-Parlament Anfang März werden frühestens 2021 ein letztes Mal die Uhren umgestellt.

Woran hakt es noch?

Die große Frage lautet: Welche Zeit wollen die EU-Länder nach der letzten Umstellung behalten? Sommer- oder Winterzeit? Bis April sollen die EU-Staaten sich untereinander abstimmen, welche Zeit sie bevorzugen. Eine fehlende Abstimmung zwischen den EU-Ländern würde zum Problem werden, denn dann lägen die Staaten in unterschiedlichen Zeitzonen.

Es ist kompliziert...

Europa und die Zeitumstellung:
Hätte in Deutschland ab 2019 bereits die ewige Sommerzeit gegolten, wäre beispielsweise am 1. Januar 2019 die Sonne in Frankfurt/Main morgens erst um 9.24 Uhr aufgegangen, aber auch erst gegen 17.30 Uhr unter. Wenn eine dauerhafte Winterzeit eingeführt worden wäre, hätte das umgekehrt Folgen für die langen Sommerabende: Am 1. Juli 2019 würde die Sonne in Frankfurt statt um 21.37 Uhr nun schon um 20.37 Uhr untergehen. Dafür würde sie bereits um 4.20 Uhr aufgehen.

Was plant die EU?

Noch müssen wirtschaftliche Auswirkungen genau analysiert werden. Das dauere seine Zeit, hieß es in Diplomatenkreisen. Auf Arbeitsebene solle frühestens im April wieder über das Thema verhandelt werden, das nächste offizielle Ministertreffen dazu ist erst für Juni anberaumt.

Wie wird die Zeitumstellung derzeit geregelt?

In Deutschland und 16 weiteren Staaten herrscht die gleiche Uhrzeit: die Mitteleuropäische Zeit, genannt MEZ. Darunter sind die Niederlande, Belgien, Österreich, Dänemark, Frankreich, Italien, Kroatien, Polen und Spanien. Acht Länder – Bulgarien, Estland, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen, Rumänien und Zypern– sind eine Stunde voraus: dort gilt die Osteuropäische Zeit oder OEZ. Drei Staaten sind eine Stunde zurück, nämlich Irland, Portugal und Großbritannien, wo die Westeuropäische Zeit gilt, die WEZ.

In der Europäischen Union werden seit 1996 am letzten Sonntag im März sowie am letzten Sonntag im Oktober die Uhren jeweils eine Stunde umgestellt. In Deutschland gibt es die Sommerzeit schon seit 1980. Die Änderung war ursprünglich eingeführt worden, um Energie zu sparen

(as/afp/dpa)

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