Trump ist immer noch nicht fertig mit China – wieder neue Strafzölle geplant

Im Handelsstreit mit China setzt US-Präsident Donald Trump offenbar weiter auf Konfrontation. Trump werde seine Drohung wahr machen und neue Strafzölle in Höhe von zehn Prozent auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar verhängen, berichteten US-Medien. Nach Informationen der "Washington Post" und des "Wall Street Journal" soll die Entscheidung in den kommenden Tagen verkündet werden. Bislang war mit Importaufschlägen von 25 Prozent gerechnet worden.

Trump hatte seit Juli bereits Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Importe im Wert von 50 Milliarden Dollar in Kraft gesetzt. Peking reagierte mit Strafzöllen auf US-Waren in gleichem Umfang.

Die USA werfen China unter anderem Diebstahl geistigen Eigentums vor. Trump stört sich zudem am seiner Auffassung nach zu hohen Defizit der USA im Handel mit China. Die Gespräche zwischen den beiden Wirtschaftsmächten zur Beilegung Handelsstreits verliefen bislang ergebnislos. Derzeit laufen die Vorbereitungen für eine neue Verhandlungsrunde.

(pbl/afp)

So einfach kannst du Trump anrufen

Trump soll Merkel im Telefonat mit ihr als "dumm" bezeichnet haben

US-Präsident Donald Trump genießt nicht unbedingt den Ruf, besonders feinfühlig zu sein. Dass allerdings selbst seine eigenen Berater ihn aufgrund seiner Telefongespräche mit den Staatschefs anderer Länder als "wahnhaft" bezeichnen, ist dann doch eine neue Dimension. Von dieser Einschätzung berichtet CNN unter Berufung auf zwei Insider.

Wie die Insider dem Nachrichtensender berichten, schikanierte und erniedrigte Trump regelmäßig gerade die Staatschefs der wichtigsten Verbündeten Amerikas, …

Artikel lesen
Link zum Artikel