#wirbleibenmehr feiert in Chemnitz mit Aligatoah und Grönemeyer – hier das ganze Konzert

04.07.2019, 16:4005.07.2019, 06:24

Sie waren mehr, sie bleiben mehr.

Zehn Monate nach dem #wirsindmehr-Konzert in Chemnitz gibt es eine Fortsetzung. Am Donnerstagmittag startete in der sächsischen Stadt das Festival "Kosmos Chemnitz – Wir bleiben mehr". Damit soll erneut ein Zeichen für eine friedliche, weltoffene und tolerante Gesellschaft gesetzt werden.

Sören Uhle, Geschäftsführer der Stadtmarketing-Gesellschaft sagte:

"Wir wollen #wirsindmehr fortschreiben. Wir werben für eine offene Gesellschaft"

Bis zum späten Abend traten unter anderem Herbert Grönemeyer, Tocotronic oder Rapper Alligatoah auf. Daneben gab es auch Lesungen, Podiumsdiskussionen, Sportevents und Vorführungen an 40 Spielorten.

Hier kannst du den Live-Mitschnitt des ganzen Konzerts bei Youtube sehen:

Hier das komplette Line-up:
15.30 Uhr - LARY
16.00 Uhr - Gianni Mae
16.30 Uhr - JORIS
17.00 Uhr - Rola
17.30 Uhr - Grossstadtgeflüster
18.10 Uhr - MAULI
18.45 Uhr - Tocotronic
19.20 Uhr - Fatoni
20.00 Uhr - Alligatoah
20.40 Uhr - Zugezogen Maskulin
21.15 Uhr - Herbert Grönemeyer

Zum Konzert #wirsindmehr waren am 3. September vergangenen Jahres 65.000 Menschen gekommen.

Das Konzert war eine Reaktion auf rechte Demonstrationen und fremdenfeindliche Übergriffe in der Stadt, nachdem kurz zuvor ein 35-jähriger Deutscher vermutlich von Asylbewerbern erstochen worden war. Derzeit muss sich ein Tatverdächtiger aus Syrien wegen gemeinschaftlichen Totschlags vor Gericht verantworten. Ein zweiter mutmaßlicher Täter aus dem Irak ist auf der Flucht und wird weltweit gesucht.

(as/dpa)

#wirsindmehr – die Bilder des Konzerts

1 / 11
#wirsindmehr – die Bilder des Konzerts
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

65.000 Menschen zeigen in Chemnitz: #WirSindMehr

Analyse

"Meine Stimme zählt eh nicht": Warum manche Menschen nicht wählen gehen – und wie du sie noch überzeugen kannst

Nichtwählerinnen und Nichtwähler bilden zusammen die zweitgrößte Partei. Doch der politische Einfluss fehlt ihnen – denn wer nicht wählt, entscheidet nicht mit, sondern lässt geschehen. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa fragt bei seiner Sonntagsfrage zur Bundestagswahl auch nach Nichtwählenden und Unentschlossenen. Laut der aktuellsten Umfrage wären das 25 Prozent, genauso viele Prozentpunkte hat die SPD, die zurzeit die stärkste Partei bei den Umfragen ist.

Gerade junge Menschen wählen …

Artikel lesen
Link zum Artikel