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Beim Thema AfD widerspricht Kramp-Karrenbauer Stimmen aus der eigenen Partei

15.08.2019, 15:08

Für viele in und außerhalb der CDU ist es ein Schreckensszenario: Eine Regierungskoalition mit der AfD in den Ost-Bundesländern. Dabei gibt es durchaus prominente Stimmen in der Union, die so etwas ziemlich gut finden würden. Die Chefin will diesem Treiben jetzt offensichtlich ein Ende machen.

  • Angesichts anderslautender Stimmen in den eigenen Reihen hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer Bündnisse der CDU mit AfD oder Linken in Brandenburg und Sachsen erneut ausgeschlossen.
  • "Wir haben dazu ganz klare Beschlussfassungen. Diese Beschlussfassungen sind getroffen worden unter Einbeziehung aller Landesverbände und das gilt", sagte AKK am Donnerstag im ARD-Mittagsmagazin.
  • Sie verwies damit auf einen Beschluss des CDU-Parteitags in Hamburg im Dezember 2018. Die CDU-Chefin fügte hinzu: "Wir konzentrieren uns darauf, dass wir Regierungsverantwortung übernehmen, und zwar ohne Links und ohne Rechts."

Warum erwähnt AKK auch die Linken?

Brandenburgs CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben hatte zuletzt auch ein Bündnis mit der Linkspartei nicht ausgeschlossen. "Die CDU muss bereit sein, über ihren Schatten zu springen", sagte er etwa dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Es ist besser, aufeinander zuzugehen als Feindbilder aufrechtzuerhalten."

Kramp-Karrenbauer sagte nun, man nutze die letzten Tage eines Wahlkampfes dafür, für den eigenen Wahlsieg zu kämpfen, und nicht dafür, sich Gedanken zu machen, mit wem man nachher möglicherweise regiere.

(mbi/dpa)

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