Während des Bundestagwahlkampfes im vergangenen Jahr stand Johannes "Joe" Laschet seinem Vater Armin Laschet beiseite.
Während des Bundestagwahlkampfes im vergangenen Jahr stand Johannes "Joe" Laschet seinem Vater Armin Laschet beiseite.Bild: dpa / Henning Kaiser

Laschet-Sohn Joe offenbart: So munterte er seinen Vater in schweren Zeiten auf

28.01.2022, 11:26

Johannes "Joe" Laschet, der Sohn des früheren NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet sieht die verlorene Wahl seines Vaters als "ein Stück weit Erleichterung", wie er jetzt im Interview mit der "Bild" berichtete. Laut des Mode-Influencers sei sein "Leben jetzt freier." Genug Grund zur Sorge bereitete sein Vater dem 32-Jährigen im Jahre 2021 allemal.

Ohne Frage, das vergangene Jahr war für Familie Laschet nicht das einfachste. Egal ob Flutkatastrophen-Lacher oder Stimmzettel-Fauxpas, für den CDU-Politiker hagelte es im Wahljahr so viel Kritik wie nie zuvor – und das vor allem aus den eigenen Reihen. Denn auch mit Angriffen Markus Söders sah sich der ehemalige NRW-Ministerpräsident regelmäßig konfrontiert. Auf die Frage nach der Kritik Laschets an seinen Sticheleien, sagte der bayerische Ministerpräsident zuletzt im Podcast "Steingarts Morning Briefing": "Wer endlos jammert, bekommt keine Zukunft."

Unterstützung während der Wahl: Joe heiterte seinen Vater mit SMS auf

Während des turbulenten Bundestagswahlkampfes habe Joe Laschet seinen Vater deswegen ganz besonders unterstützen wollen: "Ich habe meinen Vater in schweren Momenten mit mutmachenden SMS aufgeheitert." Wie Joe Laschet im weiteren Verlauf des Interviews berichtete, wolle sich die Familie jedoch nun nicht weiter mit den vielen Schwierigkeiten des letzten Wahlkampfjahres auseinandersetzen und stattdessen nach vorne schauen. "Das Wahlkampfjahr ist vorbei. Wir reden nicht mehr viel darüber."

Auf Instagram ist der Sohn des CDU-Politikers als Mode-Influencer aktiv.instagram / joe_laschet

Zwischenzeitlich wurde es dennoch auch für Joe Laschet selbst brenzlich. Denn nachdem er die Nummer der Firma "Van Laak" für Corona-Masken weitergab, was letztlich zu einem Millionen-Deal führte, löste der 32-Jährige einen regelrechten bundesweiten Shitstorm aus. "Es war brutal, diesem Shitstorm ausgeliefert zu sein. Ich habe zwei Anzeigen wegen Beleidigung gestellt. Mir wurde Gewalt angedroht – das ging zu weit."

Trotzdem bereue er diese Entscheidung nicht und würde sie genau so wieder treffen, wäre er erneut in der Situation. Gegenüber "Bild" erklärte Joe Laschet, er "habe keinen Fehler gemacht, sondern in einer Notsituation geholfen." Allerdings: "Es wurde viel Falsches suggeriert. Rückblickend hätte ich nicht alles an Hass auf Twitter und Instagram lesen sollen."

Zuletzt gab der Sohn des CDU-Politikers noch einen kleinen privaten Einblick in das vergangene Weihnachtsfest im Hause Laschet. Und wie es sich eben für einen echten Mode-Influencer gehört, hat der seinem Vater natürlich ein standesgemäßes Geschenk gemacht. "Meinem Vater habe ich einen schwarzen Gürtel und weiße Sneaker geschenkt, weil er jetzt mehr Zeit für legere Outfits hat." Von Armin Laschet bekam er hingegen eine Bohrmaschine, verrät der Sohn des ehemaligen Parteichefs der CDU weiter.

(minu)

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