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Bei der ersten Runde der SPD-Castings gab es eine Überraschung

The top candidates for the leadership of Germany's Social Democratic Party (SPD) are pictured in Saarbruecken, Germany, September 4, 2019. REUTERS/Ralph Orlowski
Bild: Ralph Orlowski/REUTERS
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Bei der ersten Runde der SPD-Castings gab es eine Überraschung

05.09.2019, 05:5705.09.2019, 06:41
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Startschuss beim Kampf um den SPD-Parteivorsitz in Saarbrücken am Mittwochabend: Bei der ersten von 23 Regionalkonferenzen stellten sich die sieben Kandidatenduos und der Einzelbewerber vor und diskutierten.

  • Die meisten Bewerber gingen mit Aufrufen zu mehr sozialer Gerechtigkeit und höherer Glaubwürdigkeit ins Rennen.
  • Bei ihrer ersten gemeinsamen Vorstellung traten aber auch Differenzen zutage – unter anderem in der Steuerpolitik und bei der Frage, ob die SPD in der großen Koalition bleiben soll.

Für einen kleinen Paukenschlag sorgte nach einer guten halben Stunde Simone Lange. Die Flensburger Oberbürgermeisterin, die sich an der Seite des Bautzener OB Alexander Ahrens als Anti-Establishment-Kandidatin für den SPD-Vorsitz empfohlen hatte, erklärte überraschend den Rückzug des Duos – zugunsten des Teams von "Norbert und Saskia".

Punktgewinn für den Ex-NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken gleich beim ersten Kandidatencasting.

Der kommissarische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel zeigte sich mit dem Start des Castings der Kandidaten für den SPD-Vorsitz zufrieden. "Es hat als Format funktioniert", sagte Schäfer-Gümbel im Anschluss an die Veranstaltung.

Schäfer-Gümbel betonte, dass die Kandidaten unterschiedliche Schwerpunkte deutlich gemacht und nicht nur über die Zukunft der großen Koalition diskutiert hätten.

(pb/dpa)

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