25.11.2020, Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verlässt im Bundeskanzleramt die Pressekonferenz neben Berlins Regierendem Bürgermeister Peter Müller (SPD). Sie hatten zuvor im Kanzleramt per  ...
Bundeskanzlerin Merkel und Berlins Regierender Bürgermeister verlassen am Mittwochabend die Pressekonferenz zur Verlängerung des Teil-Lockdown.Bild: AFP/POOL / Odd Andersen
Deutschland

Nach Pressekonferenz: Merkel sorgt mit Verabschiedung für Lacher

26.11.2020, 10:4426.11.2020, 12:53

Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben am Mittwoch den Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember verlängert. Die Einschränkungen werden jedoch laut der Kanzlerin voraussichtlich noch bis Januar gelten müssen. Für die Zeit von Weihnachten bis Silvester sollen jedoch weniger strenge Regelungen gelten.

Nach stundenlangen Verhandlungen konnte die Kanzlerin gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) Michael Müller und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (der derzeit Vize der MPK ist) dann die Ergebnisse verkünden. Nach einem langen Arbeitstag dürfte Merkel froh gewesen sein, endlich einen Beschluss zu präsentieren.

Merkel bei der Preesekonferenz mit Markus Söder (rechts) und Michael Müller (links).
Merkel bei der Preesekonferenz mit Markus Söder (rechts) und Michael Müller (links).Bild: dpa / Odd Andersen

Erleichtert beendete sie schließlich die Pressekonferenz. Dabei war auch die Verabschiedung von Berlins Regierenden Bürgermeister, Michael Müller, Ausdruck der Erleichterung. Denn als der offizielle Teil der Pressekonferenz schon vorbei war, blieben die Mikrofone an. So fingen sie ein, mit welchen Worten sich Merkel bei ihrem Kollegen aus Berlin verabschiedete.

Merkel: "Tschüss Herr Müller, see you"

Auf Twitter sorgte die gelöste, fast schon flapsige Verabschiedung Merkels für den ein oder anderen Schmunzler. Die meisten Nutzer hielten der Kanzlerin ihre sympathische Art zugute.

(lau)

Nach Lambrecht-Rücktritt: Verteidigungsministerium als Schleudersitz der Politik

Nach Monaten der anhaltenden Kritik hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) die Reißleine gezogen. Sie will nicht mehr, hat Kanzler Olaf Scholz (SPD) um ihre Entlassung gebeten. Der Grund, den Lambrecht für den Schritt nennt:

Zur Story