Protest von pro-demokratischen Aktivisten in Hongkong. In der chinesischen Sonderverwaltungszone kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Protest von pro-demokratischen Aktivisten in Hongkong. In der chinesischen Sonderverwaltungszone kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mit der Polizei.Bild: imago images / Liau Chung-ren

Dutzende Aktivisten in Hongkong der "Verschwörung zum Umsturz" beschuldigt

28.02.2021, 09:0628.02.2021, 09:05

In Hongkong sind am Sonntag Dutzende Mitglieder der Demokratiebewegung der "Subversion" beschuldigt worden. 47 Menschen werde "Verschwörung zum Umsturz" vorgeworfen, teilte die Polizei in der chinesischen Sonderverwaltungszone mit. Es handelte sich um die bislang größte Polizeiaktion auf Grundlage des umstrittenen Sicherheitsgesetzes. Die Liga der Sozialdemokraten teilte mit, unter den Beschuldigten seien die bekannten Demokratie-Aktivisten Leung Kwok-hung und Jimmy Sham.

Gesetz stellt den bislang schwersten Eingriff in den Autonomiestatus Hongkongs dar

Das Ende Juni von China verabschiedete sogenannte Sicherheitsgesetz erlaubt den Behörden ein hartes Vorgehen gegen alle Aktivitäten, die nach ihrer Auffassung die nationale Sicherheit Chinas bedrohen. Dies umfasst Aktivitäten, die aus Sicht Pekings als subversiv, separatistisch, terroristisch oder als Verschwörung mit ausländischen Kräften eingestuft werden. Verstöße können mit lebenslanger Haft geahndet werden. Das Gesetz stellt den bislang schwersten Eingriff in den Autonomiestatus Hongkongs dar.

Der früheren britischen Kronkolonie waren bei ihrer Übergabe an China 1997 für 50 Jahre Sonderrechte gewährt worden, darunter Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

(mse/afp)

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