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Mitarbeiter von Trump berichten, wie schlimm es ist, mit ihm zu fliegen

25.05.2019, 18:06

Vier Tage wird Donald Trump in Japan sein. Der US-Präsident traf am Samstag zum Staatsbesuch ein. Für einige seiner Mitarbeiter dürfte die Landung, glaubt man einem Bericht des US-Senders CNN, auch eine Erleichterung sein.

Denn: Zusammen mit Trump auf einem Langstreckenflug zu sein, ist offenbar kein Vergnügen.

Mehr als 14 Stunden fliegt man von Washington, D.C. nach Tokio, Trump hatte bei seiner Reise nach Japan noch einen Zwischenstopp in Alaska eingelegt.

Bereits in der Vergangenheit beschwerte sich Trump, dass Auslandsreisen zu lange dauern würden. Und dass die Präsidenten-Maschine, die Air Force One, nicht so komfortabel sei wie die Privatjets, die er früher nutzte.

Langstrecken-Flüge seien die schlimmsten für die Mitarbeiter, so berichtet es CNN unter Berufung auf mehrere Mitarbeiter des US-Präsidenten. "Es ist, als würde man gefangen gehalten werden", sagt ein anonym bleibender Mitarbeiter gar.

Was Trump an Bord tut

Die Mitarbeiter beschrieben auch vier Tätigkeiten, denen sich Trump bei den Flügen ausschließlich widme: essen, Medien konsumieren (fernsehen oder Zeitung lesen), mit Mitarbeitern sprechen oder mit Freunden telefonieren.

Natürlich sind es die Medien, die Trump erzürnen. Was letztlich dazu führt, dass Mitarbeiter keine angenehme Zeit in der Air Force One verbringen. Unweigerlich werde Trump etwas im Fernsehen entdecken, das ihn stört, berichtet es ein Mitarbeiter. Und dann weise er seinen Mitarbeiterstab an, etwas dagegen zu tun. Während sie alle zehn Kilometer über der Erde fliegen.

Und dann ist da noch eine Äußerung im CNN-Bericht, die entweder so klingt, als wäre Trump ein sehr fleißiger Präsident. Oder als wäre eine Reise mit ihm die Höchststrafe für Mitarbeiter. Denn einer von ihnen sagte dem Sender: "Er geht einfach nie schlafen."

Trump und sein Lieblingssender

Eine der amüsantesten Episoden über Trump und seine Reisen spielt dann aber am Boden.

CNN berichtet:

"Nachdem er zu seinem Missfallen auf einer frühen Auslandsreise entdeckt hatte, dass sein geliebtes Fox News nicht in einem ausländischen Hotel verfügbar war, arrangierte die Kommunikationsabteilung des Weißen Hauses einen Streaming-Service, der es ihm ermöglichen würde, seinen Lieblingssender zu verfolgen."

Trump ist kein leichter Reisegefährte. Und wohl auch kein leichter Gast.

In Japan aber darf er sich auf Sitze in der ersten Reihe eines Sumo-Matches freuen. Die Karten hat ihm Japans Premier Shinzo Abe organisiert.

(ll)

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