Nach einem Jahr als Aktivistin in Vollzeit sitzt die 17-Jährige nun wieder im Klassenraum.
Nach einem Jahr als Aktivistin in Vollzeit sitzt die 17-Jährige nun wieder im Klassenraum.Bild: reuters / Johanna Geron

Nach einem Jahr Pause: Greta Thunberg geht wieder in die Schule

25.08.2020, 13:11

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg drückt nach einjähriger Auszeit wieder die Schulbank. Es fühle sich "so großartig an, wieder zurück in der Schule zu sein", schrieb die 17-Jährige am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Dazu veröffentlichte sie ein Foto, das sie mit einer Schultasche auf dem Rücken und mit den Händen auf einem Fahrradlenker zeigt.

Thunberg machte keine Angaben dazu, wo sie nun zur Schule geht. Sie hatte den Schulbesuch unterbrochen, weil sie sich voll und ganz auf ihren Einsatz für den Klimaschutz konzentrieren wollte. In dieser Zeit setzte sie ihre Schulausbildung lediglich per Fernunterricht fort. Während ihrer Auszeit bereiste Thunberg die Welt. So überquerte sie im Segelboot zweimal den Atlantik – womit sie auf den hohen Kohlendioxidausstoß bei Flugreisen verwies.

Während der Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York im September hielt Thunberg den versammelten Staatenlenkern in einer wütenden Rede massive Versäumnisse beim Schutz des Erdklimas vor. Nach ihrer Rückkehr im Segelboot über den Ozean nahm Thunberg dann im Dezember an der UN-Klimakonferenz in Madrid teil. In der vergangenen Woche traf sie gemeinsam mit anderen Aktivisten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin zusammen, um auf mehr Engagement für den Klimaschutz zu dringen.

(lau/afp)

Wieder gewalttätige Auseinandersetzungen an der polnisch-belarusischen Grenze

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen polnischen Sicherheitskräften und Flüchtlingen an der belarusischen Grenze hat es mehrere Verletzte gegeben. Polnische Sicherheitskräfte setzten am Dienstag nach eigenen Angaben Tränengas und Wasserwerfer gegen Flüchtlinge ein, nachdem sie aus deren Reihen mit Steinen beworfen worden waren. Sieben Polizisten, ein Grenzschützer und ein Soldat wurden demnach verletzt. Nach belarusischen Angaben mussten auch mehrere Flüchtlinge medizinisch behandelt werden.

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