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Banksys Parlament der Affen für Rekordsumme versteigert

Das “Devolved Parliament” von Banksy (Öl auf Leinwand, 2009)
Das “Devolved Parliament” von Banksy (Öl auf Leinwand, 2009)Bild: Banksy, Devolved Parliament/ Sotheby's
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Wow! Banksys Parlament der Affen für Rekordsumme versteigert

04.10.2019, 07:1704.10.2019, 07:29
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Das britische Parlament von Affen bevölkert – eine Versteigerung dieses Werks des britischen Street-Art-Künstlers Banksy erzielte in London die Rekordsumme von 9,9 Millionen Pfund (11,1 Millionen Euro).

  • Bei der 13-minütigen Versteigerung gingen die Gebote für das Ölgemälde aus dem Jahr 2009 am Donnerstag rasant nach oben, wie das Auktionshaus Sotheby's erklärte.
  • Die Identität des Käufers wurde nicht bekanntgegeben.

Auf dem 2.5 Meter hohen und 4,2 Meter breiten Ölgemälde sitzen Schimpansen statt Politikern auf den grünen Bänken des britischen Unterhauses. Sotheby's hatte den Wert im Vorfeld auf 1,5 bis zwei Millionen Pfund geschätzt.

Die nun erzielte Summe bedeutet einen Rekord für ein Werk des britischen Künstlers, dessen Identität unbekannt ist. Der bisherige Rekordpreis für ein Banksy-Werk lag bei umgerechnet 1,7 Millionen Euro, der 2008 bei einer Auktion in New York erzielt wurde.

Auch der Künstler selbst äußerte sich am Donnerstag zu der Versteigerung. "Rekordpreis für ein Banksy-Gemälde bei einer Auktion heute Abend aufgestellt", schrieb der Künstler auf Instagram. "Schade, dass es nicht mehr mir gehört." Banksy hatte das Bild 2011 verkauft.

Dazu veröffentlichte Banksy ein Zitat des Kunstkritikers Robert Hughes:

Das Gemälde war erstmals 2009 im Museum von Banksys Heimatstadt Bristol ausgestellt worden. In diesem Jahr stellte der Künstler das Gemälde erneut aus – zeitgleich mit dem ursprünglichen Brexit-Datum 29. März und in Anspielung auf die heftigen und tumultartigen Brexit-Debatten im Unterhaus.

Bei dieser Gelegenheit wurde das Werk, das früher "Fragestunde" hieß, umbenannt in "Devolved Parliament" (etwa: Delegiertes Parlament).

In den vergangenen Wochen gewann das Gemälde dann angesichts der hitzigen Parlamentsdebatten seit dem Antritt von Premierminister Boris Johnson erneut an Aktualität.

(ll/afp)

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