"Dr. M" ist der älteste Regierungschef der Welt: 92-Jähriger gewinnt Wahl in Malaysia 

10.05.2018, 09:4010.05.2018, 11:48

Er hat Malaysia früher schon einmal 20 Jahre lang regiert. Nun hat Mahathir Mohamad in dem südostasiatischen Land die Opposition bei der Wahl erneut zum Sieg geführt – im Alter von 92 Jahren. Das macht ihn zum ältesten Regierungschef der Welt.

In Malaysia hat die bisherige Regierungspartei erstmals seit der Unabhängigkeit des Landes vor mehr als 60 Jahren die Macht verloren. Premierminister Najib Razak musste sich nach Angaben der offiziellen Wahlkommission bei der Parlamentswahl geschlagen geben.  

Mahatir Mohamad, ehemalige Regierungschef und Kandidat der Opposition, hält ein Schreiben, dass seinen Wahlsieg bestätigt.
Mahatir Mohamad, ehemalige Regierungschef und Kandidat der Opposition, hält ein Schreiben, dass seinen Wahlsieg bestätigt.Bild: AP

Der Spitzenkandidat der bisherigen Opposition versprach, sich für eine nationale Aussöhnung einzusetzen. "Wir wollen keine Rache. Wir wollen Recht und Ordnung wieder herstellen", sagte er. Mahathir (auch bekannt als "Dr. M") hatte schon einmal für mehr als zwei Jahrzehnte in Malaysia an der Spitze der Regierung gestanden. Er brachte das 31-Millionen-Einwohner-Land in Südostasien wirtschaftlich voran, regierte jedoch mit harter Hand.

Vor 15 Jahren trat Mahathir als Regierungschef ab. Als sich sein Ex-Zögling Najib immer tiefer in eine Korruptionsaffäre verstrickte, kehrte Mahathir jedoch aus dem Ruhestand zurück - allerdings nicht mehr zur Regierungspartei UNMO, sondern in die Reihen der Opposition.

Trotz eines massiven Korruptionsskandals war der bisherige Premierminister Najib als klarer Favorit in die Wahl gegangen. Dem 64-Jährigen wird vorgeworfen, aus einem Staatsfonds mehr als 3.7 Milliarden Euro zweckentfremdet und teils auf ein eigenes Konto umgeleitet zu haben. Er weist alle Vorwürfe zurück.

(dpa-afxp)

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Hautausschläge, Fieber bis hin zu Hautveränderungen in Form von Bläschen oder Pusteln. An Affenpocken zu erkranken, ist alles andere als angenehm. Pocken des Menschen gelten seit 1980 nach einer großen Impfkampagne weltweit als ausgerottet. Fälle der eigentlich seltenen Affenpocken-Krankheit werden aber derzeit in mehreren Ländern nachgewiesen – so Spanien, Portugal, Großbritannien und den USA, und am Donnerstag meldete Schweden den ersten Fall. Das RKI und die WHO sprechen Warnungen aus.

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