Die belarussische Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa bei einer Demonstration am 17. August.
Die belarussische Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa bei einer Demonstration am 17. August.Bild: reuters / VASILY FEDOSENKO

Opposition in Belarus kündigt Bildung einer Partei an

01.09.2020, 07:50

Die Regierungsgegner in Belarus wollen eine Partei gründen. Das kündigten die führende Oppositionelle Maria Kolesnikowa sowie andere Gegner von Präsident Alexander Lukaschenko in einem am Montag veröffentlichten Video an. Die neue Partei solle "Gemeinsam" heißen.

"Das Land befindet sich in einer politischen und einer sozio-ökonomischen Krise und gemeinsam wissen wir, wie wir aus dieser Krise herauskommen", sagte Kolesnikowa in der Aufzeichnung. "Sehr bald werden wir die Unterlagen für eine Registrierung ausgeben."

Kolesnikowa hatte im Wahlkampf zusammen mit Veronika Zepkalo eng mit der Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja zusammengearbeitet. Lukaschenko hatte sich zum klaren Sieger erklärt. Die Opposition um Tichanowskaja erkennt den Sieg nicht an und wirft Lukaschenko, der seit 1994 autoritär regiert, Wahlbetrug vor. Tichanowskaja war anschließend nach Litauen ins Exil gegangen.

(se/reuters)

Hunger, Krieg, Massaker – die bittere Geschichte Charkiws

Die Offensive kam überraschend – vor allem für die russischen Truppen, die innerhalb weniger Tage dutzende von Kilometern zurückgeworfen wurden und ihre Stellungen zum Teil fluchtartig verlassen mussten. Mit ihrem meisterhaft geplanten und durchgeführten Vorstoß gelang es der ukrainischen Armee, die Invasoren bis zum 12. September aus der gesamten Oblast Charkiw westlich des Flusses Oskil zu werfen und damit die Bedrohung dieser Großstadt durch russische Truppen vorerst aus dem Weg zu räumen.

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