International
Politik

UN-Klimakonferenz findet nun in Madrid statt

"Panoramic aerial view of Gran Via, main shopping street in Madrid, capital of Spain, Europe."
Hier wird bald über das Klima der Zukunft beraten: die spanische Hauptstadt Madrid. Bild: Getty Images/iStockphoto
Politik

UN-Klimakonferenz findet nun in Madrid statt – und Greta muss umplanen

01.11.2019, 18:11
Mehr «International»

Nach der Absage Chiles springt jetzt Madrid als Gastgeber für die UN-Klimakonferenz ein. Spaniens Regierung hatte Hilfe angeboten, nachdem Chile wegen der heftigen sozialen Proteste im Land abgesagt hatte.

Eine prominente Teilnehmerin der Konferenz stellt der Ortswechsel vor Probleme: Greta Thunberg.

  • Die schwedische Klima-Aktivistin ist derzeit immer noch in den USA unterwegs. Mit einer Segelyacht war sie Ende August in New York angekommen – und wollte nach einer USA-Reise nach Chile zur UN-Klimakonferenz weiterreisen.
  • Trotz des Ortswechsels will sie aber in Madrid dabei sein. Auf Twitter schrieb Greta: "Es stellt sich heraus, dass ich um die halbe Welt gereist bin, in die falsche Richtung."

Greta Thunberg bittet um Hilfe

Jetzt, da die Klimakonferenz offiziell umgezogen sei, werde sie Hilfe brauchen: "Ich muss jetzt eine Möglichkeit finden, den Atlantik im November zu überqueren." Wenn jemand helfen könne, ein Verkehrsmittel zu finden, sei sie dankbar.

Sie habe sich so auf Süd- und Mittelamerika gefreut, schrieb sie. Es gehe aber nicht um ihre Erfahrungen und Reisewünsche.

Um was geht es bei der Klimakonferenz?

Auf den UN-Klimagipfeln verhandeln die Staaten über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Es hat zum Ziel, die Erderhitzung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Dafür reichen die bisherigen Anstrengungen beim Einsparen von Treibhausgasen nicht aus.

Vergangenes Jahr im polnischen Kattowitz (Katowice) hatten die Teilnehmer sich auf ein gemeinsames Regelwerk geeinigt. Diesmal geht es unter anderem drum, wie Länder untereinander mit Verschmutzungsrechten handeln können.

Das zweiwöchige Spitzentreffen der Klimadiplomatie findet vom 2. bis 13. Dezember statt.

(ll/dpa)

Europaministerin von Großbritannien trifft klare Aussage zu Putin-Sieg

Mehr als zwei Jahren dauert der russische Angriffskrieg auf die Ukraine mittlerweile an. Die Lage ist aktuell dynamisch, Russland macht Gelände gut – dabei sterben aber wohl zahlreiche Soldaten. So berichten es verschiedene Medien. Die genaue Anzahl gefallener Soldat:innen beider Seiten lässt sich nicht unabhängig überprüfen. Sowohl Russland als auch die Ukraine wollen keine präzisen Angaben machen.

Zur Story