Bild: Getty Images North America

US-Rapper ASAP Rocky in Schweden zu Bewährungsstrafe verurteilt

14.08.2019, 14:2414.08.2019, 15:16

Ein Gericht in Schweden hat den Rapper ASAP Rocky zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der Musiker, mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers, war nach einem gewalttätigen Vorfall in Stockholm wegen Körperverletzung angeklagt.

  • Der Fall hatte international für Aufsehen gesorgt. Auch weil sich US-Präsident Donald Trump einschaltete und Schweden kritisierte.
  • ASAP Rocky selbst war für die Urteilsverkündung nicht nach Schweden zurückgekehrt. Er hatte das Land nach der U-Haft Anfang August bereits verlassen.

Das war in Stockholm passiert:

ASAP Rocky war Ende Juni in eine gewalttätige Auseinandersetzung in Stockholm verwickelt gewesen. Der Rapper und zwei seiner Begleiter wurden daraufhin festgenommen, in Untersuchungshaft genommen und wegen Körperverletzung angeklagt. Der 30-Jährige gab an, einen jüngeren Mann aus Notwehr geschlagen und getreten zu haben.

Darum hatte der Fall für so viel Aufsehen gesorgt:

ASAP Rocky und seine Begleiter saßen wegen des Vorfalls vier Wochen lang in schwedischer Untersuchungshaft. Prominente wie Reality-TV-Star Kim Kardashian und Popsänger Justin Bieber hatten sich auf die Seite des 30-Jährigen geschlagen und seine Freilassung gefordert.

Nicht zuletzt Trump hatte das schwedische Vorgehen gegen seinen Landsmann auf die Palme gebracht: Via Twitter kritisierte er den schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven. Dessen Handlungsunfähigkeit in dem Fall habe ihn sehr enttäuscht, so Trump. Löfven verwies kühl auf die Unabhängigkeit der schwedischen Justiz.

(ll/mit dpa)

Nicht nur in Deutschland gibt es Kritik: So verlief der Impfstart in Europa

Die Impfkampagne ist in Deutschland eher schleppend angelaufen. Auf der einen Seite herrscht Zurückhaltung, gleichzeitig wird sich über zu wenig Impfstoff beklagt.

Die Bundesregierung und auch die EU-Kommission mussten sich viel Kritik anhören. Bislang bekamen über eine halbe Million Menschen in Deutschland ein Vakzin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betonte, dass der Impfstoff über Wochen und Monate hinweg knapp sein werde - vor allem anfangs, da die Produktionskapazitäten noch …

Artikel lesen
Link zum Artikel