President Donald Trump s hair blows in the wind as he responds to a reporter s question during an impromptu press conference on the South Lawn of the White House in Washington, DC on June 11, 2019. He ...
Fordert mehr Wasser für seine Haare: US-Präsident Donald Trump.Bild: www.imago-images.de / bPAT BENIC
International

Wegen seiner Frisur: Trump beschwert sich über Vorschriften zum Wasserverbrauch

13.08.2020, 16:14

Gerade erst hat sich Präsident Donald Trump darüber beschwert, dass die Vorschriften zum Wasserverbrauch sein Bemühen um das "perfekte Haar" stören – schon will die Regierung die Regularien für Duschen ändern. Künftig solle der zulässige Höchstverbrauch nicht mehr pro Dusche gelten, sondern pro Duschkopf, schlug am Mittwoch (Ortszeit) das Energieministerium vor. Dies würde die bisher geltenden Vorschriften zur Einsparung von Wasser aushebeln, die unter Präsident George Bush senior erlassen worden waren.

Regel aus 1992 macht es für Trump schwer, sich die Haare zu waschen

Laut den 1992 erlassenen Regeln dürfen beim Duschen höchstens 9.5 Liter Wasser pro Minute verbraucht werden. Nach den nun vom Energieministerium geplanten Änderungen soll diese Höchstgrenze pro Duschkopf gelten – Duschen mit mehreren Köpfen könnten also deutlich mehr Wasser "ausspeien".

"Mein Haar muss perfekt sein"

Trump hatte im Juli über mangelnden Wasserdruck in Duschen geklagt. "Du nimmst eine Dusche, und kein Wasser kommt raus", sagte er und kündigte an, die Vorschriften stutzen zu wollen. Wenn kein Wasser komme, "was tust Du dann?", fragte der Präsident. "Bleibst Du einfach länger unter der Dusche stehen? Weil, mein Haar – ich weiß nicht, wie es bei anderen ist, aber meins muss perfekt sein. Perfekt."

Elizabeth Warren, Senatorin der Demokratischen Partei und vehemente Trump-Kritikerin, schrieb auf Twitter: "Ich kann nicht glauben, dass ich das sagen muss: Die Bundesregierung sollte die Wassereffizienzstandards unseres Landes nicht ändern, weil Donald Trump Probleme hat, sich die Haare zu waschen."

Zuvor hatte Trump schon mehrmals die Vorschriften zur Einsparung von Wasser kritisiert. So sagte er im Dezember: "Die Menschen drücken die Toilettenspülung zehnmal, 15 Mal – statt einmal. Am Ende verbrauchen sie mehr Wasser."

(lau/afp)

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