Südkorea und die USA beginnen jährliches Militärmanöver

01.04.2018, 21:03

Die USA und Südkorea haben ihr jährliches Militärmanöver begonnen. Es nehmen mehr als 300.000 Soldaten daran teil. Wegen der olympischen Winterspiele war das Manöver, das normalerweise im März beginnt, in den April verschoben worden. Auch soll die Übung in diesem Jahr nur halb so lang, nämlich nur vier Wochen dauern.

Hubschrauber auf einer US-Militärbasis südlich von Seoul

Bild: YNA

Nordkorea hatte die Übung bislang immer als Affront bewertet. In diesem Jahr hat sich Pjöngjang allerdings noch nicht zu dem Thema geäußert.

Ein Video des US-Verteidigungsministerium zur jährlichen Militärübung "Foal Eagle"

Nord- und Südkorea sind seit Jahrzehnten verfeindet. Anlässlich der Winterspiele kam es zu einer Annäherung.

Am Donnerstag einigten sich die beiden koreanischen Nachbarstaaten auf den 27. April als Termin für ein Gipfeltreffen. Bis Ende Mai soll es auch ein Treffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump geben. 

Vertreter der beiden Staaten reichen sich anläßlich der Verhandlungen die Hände.

Bild: kyodo POOL

Im Vorfeld hatte Nordkorea mit Raketen- und Atomwaffentests provoziert. Vor allem die US-Regierung drohte mit einer militärischen Reaktion. US-Präsident Trump hatte bei einer Rede vor der UNO sogar mit der "völligen Zerstörung Nordkoreas" gedroht.

(gw/afp)

Kurz nach Razzia bei Trump: Mann wollte in FBI-Büro einbrechen – Polizei erschießt ihn

In den USA ist ein bewaffneter Mann nach einem Angriff auf ein Büro der Bundespolizei FBI von Einsatzkräften erschossen worden. Nach Angaben des FBI wollte der Mann am Donnerstag in das Büro des Federal Bureau of Investigation in Cincinnati im Bundesstaat Ohio eindringen. "Nach der Aktivierung eines Alarms und dem Eingreifen von bewaffneten FBI-Agenten ist die Person geflohen."

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