Mit "einem "kraftvollen Song" gegen Rassismus: Keedron Bryant.
Mit "einem "kraftvollen Song" gegen Rassismus: Keedron Bryant.Bild: www.imago-images.de / billy tompkins / instagram / keedronbryant

Sein Protestsong ging viral: 12-Jähriger bekommt Plattenvertrag

21.06.2020, 10:39

Ein 12-jähriger Schwarzer, der mit einem Protestsong gegen Rassismus auf Instagram Millionen Menschen erreichte, hat einen Plattenvertrag bei einem großen Label unterschrieben. Keedron Bryants nun bei Warner Records erschienenes Lied "I Just Wanna Live" ("Ich will nur leben") wurde am Freitag auf Streamingplattformen im Internet veröffentlicht.

In dem von seiner Mutter geschriebenen Lied singt Bryant unter anderem die Zeile "I'm a young black man doing all that I can" ("Ich bin ein junger Schwarzer und ich tue alles, was ich kann"). Am 26. Mai hatte er das Instagram-Video zur Herausforderung veröffentlicht, als "junger schwarzer Mann" standhaft zu bleiben bei alltäglichen Diskriminierungen.

Prominente wie der ehemalige US-Präsident Barack Obama (58), Basketball-Star LeBron James (35), Schauspielerin Eva Longoria (45) und Sängerin Janet Jackson (54) teilten das Video. Obama sprach von einem "kraftvollen Song", mit dem Bryant die Frustrationen beschreibe, die er fühle. Bisher wurde das Stück allein auf Bryants Account mehr als drei Millionen Mal angeklickt. Weitere Versionen im Netz erreichten ebenfalls oft hunderttausende Klicks.

Seit Wochen kommt es in hunderten US-Städten zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. Auslöser waren mehrere Fälle, in denen Afroamerikaner bei brutalen Polizeieinsätzen ums Leben kamen.

(lau/dpa)

"Habt Angst und rechnet mit dem Schlimmsten": Hackerangriff auf Ukraines Regierung – USA bereiten sich "auf alle Eventualitäten" vor

Mehrere Webseiten der ukrainischen Regierung sind in der Nacht zum Freitag Ziel einer massiven Cyberattacke geworden. Das Bildungs- und Forschungsministerium in Kiew teilte auf seiner Facebook-Seite mit, die Webseite des Ministeriums sei nach der "umfassenden" Attacke vorübergehend abgeschaltet. Auch die Webseite des Außenministeriums konnte nicht aufgerufen werden. Am frühen Morgen waren dort vorübergehend die Worte "Habt Angst und rechnet mit dem Schlimmsten" in ukrainischer, russischer und polnischer Sprache zu lesen.

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