Die New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Donald Trumps Organisation jetzt auch strafrechtlich.
Die New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Donald Trumps Organisation jetzt auch strafrechtlich.Bild: IMAGO / UPI Photo

New Yorks Generalstaatsanwältin weitet Ermittlungen gegen Trump Organization aus

19.05.2021, 08:20

Die Generalstaatsanwältin des US-Bundesstaats New York weitet ihre Ermittlungen gegen die Trump Organization aus. Wie ein Sprecher von Generalstaatsanwältin Letitia James am Dienstag mitteilte, werden gegen das Unternehmen, in dem die geschäftlichen Aktivitäten von Ex-Präsident Donald Trump gebündelt sind, jetzt nicht mehr nur zivilrechtliche, sondern auch strafrechtliche Ermittlungen geführt.

"Wir haben die Trump Organization darüber informiert, dass unsere Ermittlungen zu dem Unternehmen nicht mehr rein ziviler Natur sind", erklärte der Sprecher Fabien Levy. "Wir ermitteln gegen die Trump Organization nun aktiv auf strafrechtlicher Ebene, zusammen mit dem Bezirksstaatsanwalt von Manhattan."

Ermittlungen gegen Trump-Organisation laufen schon länger

Bei der Staatsanwaltschaft von Manhattan laufen schon länger strafrechtliche Ermittlungen gegen die Trump Organization, eine Holding aus hunderten Einzelunternehmen von Hotels bis Golfplätzen.

Bei den Ermittlungen von Manhattans Bezirksstaatsanwalt Cyrus Vance ging es anfangs um Schweigegeldzahlungen an zwei Frauen, die nach eigenen Angaben vor Jahren Affären mit Trump hatten. Inzwischen geht Vance auch dem Verdacht der Steuerhinterziehung und des Banken- und Versicherungsbetrugs nach. Seit März liegen ihm dazu auch die lange zurückgehaltenen Steuererklärungen des früheren US-Präsidenten vor.

Trump hatte mit allen juristischen Mitteln versucht, eine Herausgabe der Finanzunterlagen zu verhindern, und war zwei Mal bis vor den Obersten Gerichtshof gezogen. Er bezeichnet sich als Opfer einer politisch motivierten "Hexenjagd" der Demokraten seines Nachfolgers Joe Biden.

(vdv/afp)

Texas-Schütze soll mit einer deutschen Jugendlichen geschrieben haben

Der Angreifer, der an einer Grundschule im US-Bundesstaat Texas 19 Kinder erschoss, soll einem Medienbericht zufolge kurz vor der Attacke mehrere Nachrichten an eine Jugendliche in Deutschland geschickt haben. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete am Mittwoch, der 18-Jährige habe der 15-Jährigen aus Frankfurt am Dienstag geschrieben, er werde das Feuer in einer Grundschule eröffnen.

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