Christine Hallquist hat in Vermont Großes vor.
Christine Hallquist hat in Vermont Großes vor.
Bild: Stringer/reuters

Diese Amerikanerin könnte die erste Transgender-Gouverneurin werden

15.08.2018, 07:2715.08.2018, 12:06

Es wäre eine historische Wahl: Im US-Bundesstaat haben die Demokraten als erste große Partei in den USA eine Transgender-Frau als Kandidatin für einen Gouverneursposten aufgestellt.

  • Die Unternehmerin Christine Hallquist setzte sich bei den Vorwahlen der Partei am Dienstag im Bundesstaat Vermont gegen mehrere Mitbewerber durch und geht damit als Spitzenkandidatin für das Gouverneursamt in die Wahl im November.
  • Verbände, die sich für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzen, begrüßten die Nominierung als "historisch".
Was war Transgender nochmal? 
Transgender ist eine Bezeichnung für alle Menschen, die Geschlechtergrenzen überschreiten. Menschen also, die sich nicht oder kaum mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren. Nicht jeder, der transgender ist, will sich aber zum anderen Geschlecht umoperieren lassen. 
Welche Chancen hat Hallquist?
Vermont ist ein Bundesstaat im Nordosten der USA, der traditionell liberaler und progressiver ist als andere Staaten des Landes. Ein Sieg ist Hallquist jedoch nicht gewiss: Sie tritt gegen den populären republikanischen Amtsinhaber Phil Scott an, dem Demoskopen gute Chancen auf eine Wiederwahl einräumen. Das Amt des Gouverneurs entspricht in etwa dem Amt eines Ministerpräsidenten in einem deutschen Bundesland.

Hallquist war zuvor Chefin des Energieunternehmens Vermont Electricity Coop. Nach eigenen Angaben begann sie 2015 mit der Geschlechtsanpassung. Auf ihrer Wahlkampf-Webseite schreibt sie, dass sie "nach Jahren des Verbergens zu sich selbst gefunden hat - als Transgender-Frau".

Als erste Spitzenmanagerin der USA habe sie eine Geschlechtsanpassung durchgemacht und zugleich ein Unternehmen geleitet.

(pb/afp)

Trump soll Merkel im Telefonat mit ihr als "dumm" bezeichnet haben

US-Präsident Donald Trump genießt nicht unbedingt den Ruf, besonders feinfühlig zu sein. Dass allerdings selbst seine eigenen Berater ihn aufgrund seiner Telefongespräche mit den Staatschefs anderer Länder als "wahnhaft" bezeichnen, ist dann doch eine neue Dimension. Von dieser Einschätzung berichtet CNN unter Berufung auf zwei Insider.

Wie die Insider dem Nachrichtensender berichten, schikanierte und erniedrigte Trump regelmäßig gerade die Staatschefs der wichtigsten Verbündeten Amerikas, …

Artikel lesen
Link zum Artikel