May 16, 2019 - Eastvale, California, U.S. - Amazon s new fulfillment center in Eastvale, Calif. is across the street from Costco and pretty much dwarfs it with a little more than one million square feet. Photographed on Thursday, May 16, 2019. Eastvale U.S. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAo44_ 20190516_zan_o44_150 Copyright: xCindyxYamanakax

Jeff Bezos ist Gründer und CEO von Amazon. Bild: imago images / ZUMA Press / cindy yamanaka / pacific press / lev radin / watson-montage

Amazon will in den USA Kreditkarten ausgeben – das Kleingedruckte dürfte für Ärger sorgen

Amazon hat angekündigt, eine neue Kreditkarte für US-Kunden herausgeben zu wollen. Die Karte ist für Menschen, die eigentlich keine Kreditkarten mehr bekommen dürften, weil sie zu wenig verdienen oder noch alte Schulden haben. Das berichten mehrere US-Medien, unter anderem das Wirtschaftsmagazin qz.com.

Demnach ist die Kreditkarte für US-Bürger über 18 Jahren mit einer gültigen Sozialversicherungsnummer oder Steueridentifikationsnummer erhältlich. Sie kann nur für Einkäufe bei Amazon verwendet werden.

Der Online-Versandhändler arbeitet dabei mit der "Synchrony Bank" zusammen. Für die Karte muss man laut dem Bericht auf qz.com, ähnlich wie bei einem Mietobjekt, eine Kaution in Höhe des gewünschten Kreditlimits zahlen. Die Mindesteinzahlung beträgt 100 US-Dollar, maximal können 1000 Dollar eingezahlt werden.

Das Kleingedruckte bei der Amazon-Kreditkarte:

Amazon will mit der neuen Shopping-Kreditkarte wohl neue Kunden akquirieren: Schätzungen zufolge haben knapp ein Viertel der Haushalte in den USA finanzielle Probleme oder keinen Zugang zu Banken. Wer sich die Kreditkarte von Amazon besorgt, dann aber seine Schulden nicht zurückzahlen kann, bekommt einen saftigen Zinssatz aufgebrummt: rund 28 Prozent. Der Zinssatz liege dabei höher als bei anderen Bankkarten (18 Prozent) oder Retailkreditlinien (26 Prozent), wie qz.com berichtet.

"Sozial geht anders. Solche Zahlen klingen eher nach: Gier", kommentiert Spiegel Online.

(as)

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