Er liebt Trump und Taylor Swift – jetzt wurde der "Asian-Nazi" verhaftet 

11.04.2018, 11:08

Um eine alte Phrase zu bemühen – diese Geschichte kannst du dir nicht ausdenken: In den USA ist in den vergangenen Wochen ein 24-Jähriger Asiate landesweit bekannt geworden, weil er gerne mal Songs der Konföderierten vor einem Pappschild trällert, auf dem „Death to Islam“ steht und dabei mit einem Revolver wedelt.

Man braucht es kaum zu erwähnen, Heon “Hank” Jong Yoo ist natürlich glühender Trump-Unterstützer. Im Internet nennen ihn alle nur noch den "Asian-Nazi", einzelne seiner Videos haben Millionen von Usern geklickt. So albern Hank wirkt, seine Nachrichten sind höchst bedrohlich. Darin:

  • bezeichnet er die Black-Lives-Matter-Bewegung als terroristische Organisation
  • singt er Taylor Swift Songs mit den Worten "Sieg Heil" mit
  • fordert er rechte Todeskommandos
  • posiert er mit Schusswaffen
  • fordert er Lynchjustiz

Seine rechten Posts haben jetzt allerdings erst einmal ein Ende. Ermittler der amerikanischen Behörde für Schusswaffen, Tabak und Alkohol (ATF) haben den „Asian Nazi“ in Texas verhaftet. Sie werfen ihm vor, beim Einkauf von Schusswaffen falsche Angaben gemacht zu haben. (The Daily Beast)

Es war übrigens nicht das erste mal, dass Hank auffällig wurde. Bereits 2016 hatte er seinen Gegenüber bei einem Streit mit einer Schusswaffe bedroht und anschließend Fahrerflucht begangen. Als die Polizei ihn stoppte, fand sie eine taktische Weste, drei Munitionsmagazine, eine Handfeuerwaffe, zwei Gewehre, eine Machete und eine Shotgun im Kofferraum des Texaners. Dazu kommt eine Klage wegen Hausfriedensbruchs. Oh America...

Corona-Impfung, Schwangerschaft und Kinderwunsch: Experten beantworten die wichtigsten Fragen – "Gerücht stimmt nicht"

Nachdem Schwangeren zu Anfang der Impfkampagne gegen das Coronavirus noch nicht zu einer Impfung geraten wurde, wird sie seit September 2021 ausdrücklich auch schwangeren und stillenden Frauen von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlen. Doch weiterhin tun sich viele Frauen mit der Impfentscheidung schwer – aus Angst, ihrem un- oder neugeborenen Kind zu schaden. Auch die Sorge, bei Kinderwunsch unfruchtbar zu werden, hält sich bei vielen.

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