Donald Trump äußerte sich zum Interview von Meghan und Harry.
Donald Trump äußerte sich zum Interview von Meghan und Harry. Bild: dpa / Gerald Herbert

Nach Royal-Interview: Donald Trump zieht über Meghan her

16.03.2021, 16:32

Donald Trump ist bekannt dafür, zu jedem Thema eine Meinung zu haben. Dass der Ex-US-Präsident nun auch was zum Interview von Meghan Markle und Prinz Harry beizusteuern hat, verwundert deshalb kaum. Doch da Twitter seinen Account endgültig gesperrt hat, muss Trump nun andere Wege finden, um gehört zu werden.

In Steve Bannons Podcast "War Room" war Donald Trumps ehemaliger Sprecher Jason Miller zu Gast und erzählte dort, was sein ehemaliger Chef zum Meghan-Interview zu sagen hat: "Sie ist nicht gut, das habe ich gesagt und jetzt kann es jeder sehen", zitiert Miller den ehemaligen US-Präsidenten. Dieser beruft sich dabei beispielsweise auf den Streit zwischen Meghan Markle und dem Star-Moderator Piers Morgan.

"Team Piers": Donald Trump zieht über Meghan her

"Sobald du irgendetwas Negatives über Meghan Markle sagst, wirst du gecancelt. Guck dir Piers an. Ich bin Team Piers", soll Donald Trump laut seinem ehemaligen Sprecher gesagt haben. Und spielt dabei auf das TV-Debakel im britischen Frühstücksfernsehen "Good Morning Britain" an. Piers Morgan kündigte seinen Job als Moderator, nachdem er sich abfällig über Meghans Aussagen im Interview geäußert hat und der Sender von ihm eine öffentliche Entschuldigung verlangte.

Grund dafür waren über 41.000 Beschwerden, die nach Morgans Aussagen über Meghans Suizid-Gedanken eingegangen sind. Auch Meghan selbst soll sich beim Sender ITV beschwert haben.

Trump verteidigt Morgans Aussagen über Meghan

Der britische Moderator ist bekannt für seine scharfe Zunge und hat sich schon mehrfach mit Politikern und Promis angelegt. Doch die Kritik an Meghan Markle ging dem Sender dann doch zu weit: Piers Morgan stellte ihre Glaubwürdigkeit infrage und sagte, dass er kein Wort von dem glaube, was sie sage. Schließlich legte ITV dem Moderator den Rückzug nahe.

"Piers Morgan ist der Beste, er ist der Größte und sie wollen ihn einfach canceln, weil er Meghan Markle kritisiert hat", soll Donald Trump zu Jason Miller gesagt haben. Der ehemalige US-Präsident ließ auch in der Vergangenheit kein gutes Haar an Meghan. Er sei "kein Fan" von Meghan, sagte er etwa, nachdem Harry und Meghan sich öffentlich für Joe Biden ausgesprochen hatten. Außerdem bezeichnete Trump die 39-Jährige als "ungezogen" und wünschte Prinz Harry "viel Glück" im Hinblick auf die Ehe mit ihr – das werde er laut Trump brauchen.

(jab)

Schwieriges Verhältnis zum Vater: Queen gab Meghan eindeutige Anweisung

Einfach ist das Verhältnis zwischen Herzogin Meghan und ihrem Vater schon lange nicht mehr. Seit vier Jahren ist die Vater-Tochter-Beziehung aber zerrütteter denn je. Kein Wunder: In der Öffentlichkeit verhärtete sich 2018 der Verdacht, dass Thomas Markle gestellte Paparazzi-Fotos von sich verkaufte. Kurz nach der Hochzeit seiner Tochter mit Prinz Harry folgte dann ein heftiger Vertrauensbruch: Er verkaufte einen fünfseitigen, persönlichen Brief von Meghan an die Presse. Damit zerschlug sich die Hoffnung auf Versöhnung. Die mittlerweile verstorbene Queen Elizabeth II. versuchte aber offenbar, das Verhältnis zu kitten.

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