Mehr als 70 Menschen sterben in Staubsturm in Indien

03.05.2018, 09:49

Bei einem heftigen Gewitter sind in Nordindien mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 46 Tote gab es im Bundesstaat Uttar Pradesh und 27 im benachbarten Rajasthan, wie die jeweiligen Katastrophenschutzbehörden am Donnerstag mitteilten.

Viele der Opfer starben demnach, als die Dächer ihrer Häuser einstürzten. Allein im Bezirk Agra, wo das weltberühmte Bauwerk Taj Mahal steht, kamen den Angaben zufolge 36 Menschen ums Leben.

Ein Staubsturm war am Mittwochabend (Ortszeit) über die Region, zu der auch die Hauptstadt Neu Delhi gehört, hinweggefegt - gefolgt von Regen, Blitzen und Donner. Dabei waren Bäume und Telefonmasten umgestürzt und hatten Häuser sowie Menschen getroffen. Im Sommer - der in Indien inzwischen begonnen hat - kommen solche Stürme im Norden des Landes häufig vor.

(sg/dpa)

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Feinstaub, der täglich im Verkehr oder auch auf Baustellen entsteht, belastet nicht nur unsere Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit. Allein im Jahr 2019 starben der EU-Umweltagentur EEA zufolge schätzungsweise 307.000 Menschen in der Europäischen Union vorzeitig durch die Belastung ihrer Umgebungsluft mit Feinstaub. Darunter Zehntausende in Deutschland.

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