Bild: Alex Brandon/AP

Auch Republikaner: US-Repräsentantenhaus verurteilt Trumps rassistischen Attacken

17.07.2019, 03:4717.07.2019, 06:36

Das von den Demokraten kontrollierte US-Repräsentantenhaus hat die als rassistisch kritisierten Attacken von Präsident Donald Trump gegen vier demokratische Abgeordnete verurteilt.

  • 240 Abgeordnete stimmten am Dienstag (Ortszeit) für eine entsprechende Resolution dafür, darunter vier Republikaner. 187 Abgeordnete votierten dagegen.
  • Trump hatte am Sonntag in einem Tweet mehrere Demokratinnen dazu aufgefordert, in ihre vermeintlichen Heimatländer zurückzugehen und die Probleme dort zu lösen, statt den USA gute Ratschläge zu geben. Seither legte er mehrfach nach. Rassismusvorwürfe wies er von sich.

Trump hatte in der Nachricht keine Namen genannt, spielte aber unmissverständlich auf eine Gruppe von vier aufstrebenden demokratischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus an, die alle einen Migrationshintergrund haben: Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez, Rashida Tlaib und Ayanna Pressley. Drei von ihnen sind in den USA geboren.

In der nicht bindenden Resolution heißt es, Trumps "rassistische Bemerkungen" hätten Hass auf Menschen mit ausländischen Wurzeln und anderer Hautfarbe legitimiert und verstärkt.

(pb/dpa)

Trumps Twitter-Tiraden: So begann @realdonaldtrump

Das 69-Euro-Ticket: "Wenn es sich alle leisten können, ist es zu billig" – so reagiert das Netz

Noch befindet sich das 9-Euro-Ticket in 31 Millionen Brieftaschen oder Smartphones. Ab September jedoch verliert es seine Gültigkeit, dann muss eine Alternative her. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat sich nun für ein 69-Euro-Ticket ausgesprochen, welches bundesweit für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gelten soll. Ein Vorschlag, der sogleich in den Twitter-Trends gelandet ist.

Zur Story