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Franziska Brandmann erneut zur Juli-Vorsitzenden beim Bundeskongress gewählt

HANDOUT - 13.11.2021, Bayern, Erlangen: Die 27 Jahre alte Politik-Wissenschaftlerin Franziska Brandmann aus Grevenbroich spricht beim Bundeskongress der FDP-Jugendorganisation "Junge Liberale&quo ...
Franziska Brandmann wurde zum zweiten Mal zur Bundesvorsitzenden der Jungen Liberalen (Julis) gewählt. Bild: dpa / Marvin A. Ruder
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Julis wählen Franziska Brandmann erneut zur Vorsitzenden: "Das bedeutet mir sehr viel"

05.11.2022, 09:52
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Mit 15 Jahren trat Franziska Brandmann den Jungen Liberalen (Julis) bei. Im November 2021 wurde sie zur Bundesvorsitzenden der FDP nahestehenden Jugendorganisation gewählt. Auf dem Bundeskongress der Julis in Kassel hat sie sich der Neuwahl gestellt.

Brandmann ist stolz auf die Julis

"Ich liebe die Jungen Liberalen", sagt Brandmann im Gespräch mit watson. Als sie damals dem Jugendverband beigetreten ist, hätte sie sich niemals ausmalen können, die Bundesvorsitzende zu werden. Das sei für die 28-Jährige die größte Ehre ihres Lebens gewesen. Nun wurde sie zum zweiten Mal gewählt. "Das bedeutet mir sehr viel", sagt Brandmann. Ihr zufolge ist der Verband ein wichtiger Teil ihres Lebens.

Sie sagt:

"Bei den Jungen Liberalen finde ich Gleichgesinnte. Menschen, die an die soziale Marktwirtschaft glauben und an den Aufstieg durch Leistung. Verfechter der Selbstbestimmung und Chancengerechtigkeit."

Laut Brandmann gibt der Verband den liberal denkenden Menschen Deutschlands ein Zuhause. "Wir hatten im vergangenen Jahr einen unfassbaren Mitgliederzuwachs", sagt die Politikerin. Ihr zufolge haben sich die Julis in wenigen Jahren verdoppelt. Und diesen Menschen möchte sie nun ermöglichen, sich im Verband voll und ganz einzubringen.

Franziska Brandmann wurde mit 90 Prozent der Stimmen erneut zur Juli-Vorsitzenden gewählt.
Franziska Brandmann wurde mit 90 Prozent der Stimmen erneut zur Juli-Vorsitzenden gewählt.Bild: bild: / Johannes Hoehr

Eindeutiges Wahlergebnis für Brandmann

Mehr als 800 Junge Liberale nehmen am Bundeskongress vom 4. bis 6. November teil. Am Freitagabend ergaben die Wahlen des Bundesvorstands ein eindeutiges Ergebnis für Brandmann. Sie wurde mit 90 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

In ihrer Rede gab sich Brandmann kämpferisch und nachdenklich zugleich. Sie kritisierte den Umgang innerhalb der Regierung und forderte alle Ampel-Parteien zu einer Rückkehr zum Aufbruchs- und Modernisierungsversprechen des Koalitionsvertrags auf.

Zudem ging sie mit einem Politiker besonders hart ins Gericht.

Brandmann teilt gegen Union aus

Brandmann übte Kritik an Friedrich Merz. Laut Brandmann stehen die Jungen Liberalen und die FDP für eine echte Zeitenwende. Sie sagt:

"Wir vertreten eine glasklare Haltung gegenüber Russland. Wir posten keine verträumten Fotos von einer Schlafwagen-Fahrt in die Ukraine, nur um dann wenige Monate später Ukrainerinnen und Ukrainer, die vor Krieg und Tod fliehen, des Sozialtourismus zu bezichtigen. Das überlassen wir schön der Union."

Sie verwies die Union zudem auf ihre politische Verantwortung für die aktuelle Krise. Die Union habe sechzehn Jahre lang regiert und trage Verantwortung für eine fehlgeleitete Russlandpolitik. Diese hat laut Brandmann Deutschland von einem unberechenbaren Autokraten energiepolitisch abhängig und verletzbar gemacht.

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Geht es einmal nicht direkt um Aufreger bei der Deutschen Bahn, gibt es in der Debatte um deutsche Mobilität vor allem ein heiß diskutiertes Thema: das sogenannte Dienstwagen-Privileg. Forderungen nach einer Abschaffung werden regelmäßig laut. Vor allem Mitgliedern höherer Einkommensklassen wird immer wieder eine gewisse Ausnutzung entsprechender Rechte für den privaten Bereich vorgeworfen.

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