Alexander Gauland (R) und Alice Weidel (L) mit Abgeordneten der Alternative fuer Deutschland reagieren zur Rede vom Martin Schulz (nicht im Bild) waehrend der 57. Sitzung im Bundestag am 17. Oktober 2 ...
Bild: imago stock&people
Deutschland

Interne Umfrage der AfD zeigt, wie sehr die Spenden-Affären der Partei schaden

19.04.2019, 18:30

Mittlerweile beschäftigen drei Spenden-Affären die AfD. Es geht um mutmaßlich illegale Unterstützung im Wahlkampf für die AfD-Politiker Jörg Meuthen, Guido Reil und Alice Weidel.

Ausgerechnet eine interne Umfrage der AfD zeigt der Partei nun, wie sehr diese drei Skandale ihr schaden. Darüber berichtet Spiegel Online.

Demnach hat die AfD das Umfrageinstitut Insa beauftragt, um herauszufinden, wie sehr sich Wähler an den Spenden-Affären der Partei stören. Insa hat dafür laut eigenen Angaben zwischen dem 28. März und 1. April 4000 Menschen online befragt.

Das Ergebnis:

  • Unter AfD-Wählern störten sich 39 Prozent.
  • Unter den "AfD-affinen Wählern", also all jenen, die sich vorstellen könnte, ihr Kreuz bei der AfD zu machen, seien es gar 45 Prozent.

Was ihr noch über die AfD wissen müsst

Um die Prozentwerte einzuordnen, sei unter den Umfrageergebnisse auch zu finden, wie SPON berichtet: 28 Prozent aller AfD-Wähler stoßen sich an einer fehlenden Abgrenzung der Partei zum rechten Rand.

Wer sich die bundesweiten Umfragewerte der AfD ansieht, bemerkt: Die Partei befindet sich nach einem Hoch im Herbst 2018 nun wieder auf dem Niveau vor der Bundestagswahl 2017.

Die Europawahl im Mai und die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen werden zeigen, wie sehr die AfD an die Wahlerfolge der Vergangenheit anknüpfen kann.

Diese vier Vorurteile füttern Rechtspopulisten

Lambrecht-Nachfolge: Scholz bricht sein Versprechen – Nyke Slawik wird deutlich

Im Wahlkampf hat Olaf Scholz (SPD) versprochen, das Kabinett paritätisch zu besetzen – sollte er Kanzler werden. Kanzler wurde er. Gemeinsam mit Grünen und FDP hat er es außerdem geschafft, die Minister:innen-Posten gleichermaßen auf Frauen und Männer zu verteilen. Zumindest in der Erstauflage.

Zur Story