FILE PHOTO: Kate McCann, whose daughter Madeleine went missing during a family holiday to Portugal in 2007, attends a news conference at the launch of her book in London May 12, 2011. REUTERS/Chris He ...
Eine Frau aus Großbritannien hat offenbar den deutschen Verdächtigen im Fall Maddie wiedererkannt.Bild: reuters / Chris Helgren
International

Britin erkennt deutschen Verdächtigen im Fall Maddie

06.06.2020, 15:4506.06.2020, 15:52

Eine britische Zeugin hat nach einem Bericht der "Sun" im Mordfall "Maddie" den 43-jährigen verdächtigen Deutschen wiedererkannt. Er soll sich damals in der Nähe des Appartements der Familie McCann merkwürdig verhalten haben.

Die Zeitung beschreibt die Frau als "glaubwürdige Zeugin", die den Mann schon wenige Stunden nach dem Verschwinden des kleinen Mädchens in der Ferienanlage in Portugal beschrieben haben soll. Als ihr nun ein Bild von dem Verdächtigen gezeigt wurde, sagte sie der "Sun" zufolge: "Das ist der Mann, den ich gesehen habe." Scotland Yard wollte den Bericht auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Samstag nicht kommentieren.

Vor mehr als 13 Jahren verschwand Madeleine "Maddie" McCann kurz vor ihrem vierten Geburtstag in der Ferienanlage im portugiesischen Praia da Luz. Das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermitteln gegen den Deutschen, der unter anderem wegen Sexualstraftaten - auch an Kindern - vorbestraft ist.

Er hielt sich zwischen 1995 und 2007 regelmäßig in der Region auf, einige Jahre davon in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. Sowohl in Deutschland als auch Portugal wurde er mehrmals straffällig.

(pcl/dpa)

Seenotrettung: Erik Marquardt kritisiert EU scharf – "moralische Insolvenz anmelden"

Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Inflation – dabei geht momentan ein Thema in der breiten Öffentlichkeit in Deutschland unter: Geflüchtete, die mit Booten an den EU-Außengrenzen ankommen. Oder eben auch nicht dort ankommen. Zum Beispiel, weil die Europäische Union sie illegalerweise zurückschleppen lässt.

Zur Story