Britain's Prime Minister Boris Johnson leaves Downing Street in London, Britain, January 22, 2020. REUTERS/Toby Melville

Uuuuuund sie sind draußen, also fast: Boris Johnson hat den Brexit durchs Unterhaus gebracht. Jetzt aber wirklich. Bild: reuters

Britisches Parlament billigt endgültig Brexit-Gesetz

Das britische Parlament hat das Brexit-Gesetz endgültig gebilligt.

Und jetzt?

Nach dem 31. Januar beginnt eine Übergangsphase, in der Großbritannien vorerst im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion bleibt. Damit soll ein harter Schnitt für die Wirtschaft vermieden werden.

Die Übergangsphase dauert bis zum 31. Dezember 2020. In diesem Zeitraum wollen beide Seiten ein großes Freihandelsabkommen aushandeln. In so kurzer Zeit wurde jedoch noch nie eine solche Vereinbarung mit der EU geschlossen. Eine Verlängerung der Übergangsphase will Premier Boris Johnson aber ausschließen und hat deshalb in seinem Brexit-Gesetz verankert, dass London keine weitere Frist bei der EU beantragen kann.

Die EU rechnet mit schwierigen Verhandlungen über die künftigen Beziehungen mit Großbritannien. London ließ jedoch durchblicken, dass es sich mit einer Einigung in Teilen zufriedengeben könnte, falls bis Jahresende kein umfassendes Abkommen zustandekommt.

(ll/afp)

Weitere Krawalle in Nordirland – Polizei setzt Wasserwerfer ein

Ungeachtet aller Appelle zum Stopp der Gewalt har in der Nacht zu Freitag in der nordirischen Hauptstadt Belfast erneut Krawalle gegeben. Jugendliche warfen im Westen der Stadt Steine, Feuerwerkskörper und Molotowcocktails auf Polizisten, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Daraufhin habe die Polizei Wasserwerfer gegen die Randalierer eingesetzt – laut BBC zum ersten Mal seit sechs Jahren bei Krawallen. Sie habe zudem mit dem Einsatz von Plastikgeschossen gedroht.

Hunderte …

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