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Greta besucht den Tagebau Hambach: "Es macht mich traurig"

10.08.2019, 17:42

Greta Thunberg hat am Samstag den Braunkohletagebau Hambach im Rheinischen Revier besucht.

  • Die 16-jährige Klimaaktivistin aus Schweden schilderte auch, wie schwer ihr der Anblick gefallen sei: "Es war so gewaltig, so verheerend und es macht mich irgendwie traurig."
  • Sie kritisierte auch einmal mehr den deutschen Kohleausstieg, geplant für das Jahr 2038, als zu spät. Damit seien die Klimaschutz-Ziele des Pariser Abkommens nicht zu erreichen. "Das ist nicht meine Meinung oder das, was ich denke, das ist das, was die Wissenschaft sagt", sagte Greta Reuters TV.
  • Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Ende Gelände rief sie die Menschen dazu auf, am 20. und 27. September an dem geplanten globalen Klimastreik teilzunehmen. "Die Zeit läuft uns davon und die Regierenden enttäuschen uns weiterhin", sagte Greta.

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Das Rheinische Revier gilt mit drei laufenden Braunkohletagebauen als eine der großen Quellen für das klimaschädliche CO2 in Europa. Der Kampf um den Hambacher Forst, der für den fortschreitenden Tagebau gerodet werden soll, steht symbolisch für die Forderung nach einem schnellen Kohleausstieg in Deutschland.

Das Aktionsbündnis Ende Gelände hat in den vergangenen Jahren immer wieder mit Blockaden von Tagebauen, Baggern und Transportbahnen für einen sofortigen Kohleausstieg demonstriert. Das Bundesamt für Verfassungsschutz bezeichnet die Kampagne als linksextremistisch beeinflusst.

(ll/dpa)

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