Sie lächelte weiter: Premierministerin Jacinda Ardern.
Sie lächelte weiter: Premierministerin Jacinda Ardern. Bild: screenshot abc news

Während eines Interviews bebt die Erde – Neuseelands Premier bleibt cool

25.05.2020, 06:5525.05.2020, 10:22

Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern kann nichts so leicht erschüttern – selbst ein Erdbeben nicht. Sie gab am Montag gerade live ein Interview im nationalen Fernsehen, als das Land plötzlich von einem Erdbeben erschüttert wurde. "Wir haben gerade ein kleines Erdbeben, eine ziemlich deutliche Erschütterung hier", unterbrach die Premierministerin das Interview.

Das Beben in rund 37 Kilometer Tiefe hatte eine Stärke von 5,8. Das Epizentrum lag nahe der Hauptstadt Wellington.

Regierungschefin beruhigt die Zuschauer

"Ich befinde mich unter keinen hängenden Lampen", fuhr die Regierungschefin fort und beruhigte die Zuschauer, dass sie sich offenbar in einem baulich soliden Gebäude befinde. Daraufhin setzte sie das Live-Interview im Rahmen ihres regulären Medienauftritts zum Wochenbeginn einfach fort.

Zehntausende Menschen im ganzen Land hatten das Beben gespürt. Nach Angaben der nationalen Notfallbehörde bestand jedoch keine Gefahr eines Tsunami in Folge des Erdbebens. Auch lagen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor. Es gab Dutzende Nachbeben.

(ll/dpa)

Medwedew: Russland hat Recht auf Einsatz von Atomwaffen

Fast sieben Monate nach Beginn des russischen Angriffskrieges konnte Kiew in einer großen Gegenoffensive weite Gebiete im Osten und Süden der Ukraine zurückerobern. Russland hat darauf zuletzt mit einer Teilmobilisierung seiner Bevölkerung reagiert und will damit 300.000 Reservisten in den Krieg schicken.

Zur Story