Nächster Gipfel von Süd- und Nordkorea noch im September geplant

06.09.2018, 06:53

Süd- und Nordkorea wollen in diesem Monat ihr drittes Gipfeltreffen in diesem Jahr abhalten. Südkoreas Präsident Moon Jae In werde zu Gesprächen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un am 18. September für drei Tage nach Pjöngjang reisen, teilte das Präsidialamt in Seoul am Donnerstag mit. Auf den Termin hätten sich beide Seiten beim Besuch einer südkoreanischen Delegation am Mittwoch in Pjöngjang geeinigt.

Kim Jong-un hat nach Angaben der Staatsmedien seines Landes sein Bekenntnis zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bekräftigt. "Der Norden und der Süden sollten ihre Bemühungen zum Erreichen der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel intensivieren", zitierte die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA Kim am Donnerstag. Er äußerte sich demnach entsprechend bei Gesprächen mit einer Delegation aus Südkorea.

"Es ist unsere unveränderte Haltung und sein Wille, die Gefahr eines bewaffneten Konflikts und den Horror des Krieges von der koreanischen Halbinsel zu verbannen und sie in eine Wiege des Friedens ohne Atomwaffen und frei von atomarer Bedrohung zu verwandel"», hieß es von KCNA weiter.

Kim hatte bei seinem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump im Juni einer "Denuklearisierung" seines Landes zugestimmt. Genauere Definitionen, ein Zeitplan oder Kontrollmaßnahmen wurden aber nicht vereinbart. Zuletzt hatte sich die US-Regierung zunehmend unzufrieden mit Nordkorea gezeigt und mangelnde Fortschritte bei der Denuklearisierung beklagt. Südkoreas Präsident Moon Jae In hatte zur Planung des nächsten Gipfeltreffens mit Kim am Mittwoch eine Delegation nach Pjöngjang geschickt.

(sg/dpa/afp)

Wir friedlich Trump und Kim auch sein könnten:

1 / 11
Wir friedlich Trump und Kim auch sein könnten
quelle: imago montage
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
Grünen-Politiker Erik Marquardt fordert Asyl für russische Reservisten

Wladimir Putins Bekanntgabe der Teilmobilmachung löst Ängste aus. Nicht nur bei Ukrainer:innen könnte die Sorge vor einem erneuten Vorrücken russischer Truppen auf ihrem Staatsgebiet wachsen. In den Nachbarländern Russlands dürfte das Sicherheitsgefühl von Putins Bekanntgabe ebenfalls gestört werden.

Zur Story