Donald Trump ist US-Präsident, aber nicht unbedingt ein Experte in Geschichtsfragen.
Donald Trump ist US-Präsident, aber nicht unbedingt ein Experte in Geschichtsfragen.Bild: ap / Susan Walsh

Kein Geschichtswissen: Trump nennt seltsamen Grund, wie 2. Weltkrieg beendet wurde

11.08.2020, 11:0311.08.2020, 11:11

Donald Trump, amtierender US-Präsident, sorgt mal wieder für Spott – dieses Mal mit seinen offenbar nicht sehr ausgeprägten Geschichtskenntnissen. So glänzte er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit einer Behauptung über die Spanische Grippe, die gleich in mehrfacher falsch war.

"1917 war die große Pandemie sicher eine schlimme Sache", erklärte Trump. Das war schon der erste Fehler: Die Spanische Grippe, auf die er sich damit bezog, brach erst 1918 aus.

Doch damit noch nicht genug. 50 bis 100 Millionen Menschen hätten ihr Leben verloren, fuhr Trump fort, um dann mit der zweiten Falschbehauptung herauszurücken:

"Sie beendete wahrscheinlich den Zweiten Weltkrieg, alle Soldaten waren krank."

Das wiederum dürfte ein Versprecher gewesen sein – vermutlich meinte Trump den Ersten Weltkrieg, der von 1914 bis 1918 dauerte. In diesem wurden tatsächlich viele Soldaten durch die Grippe-Pandemie getötet. Der Zweite Weltkrieg allerdings begann deutlich später, nämlich 1939. Er endete 1945, also lange, nachdem die Spanische Grippe gewütet hatte.

So reagiert das Netz

So entstand aus zwei kleineren Fehlern ein großes Missverständnis. Ein Sprecher von Trump stellte gegenüber "USA Today" klar, dass der Präsident den Ersten Weltkrieg gemeint habe. Doch wie es so ist, wer den Schaden hat... Im Netz kommentieren bereits zahlreiche User den Fauxpas von Trump.

(om)

Griechische Polizei spannt laut Medienberichten Geflüchtete für Pushbacks ein

Die griechische Polizei setzt laut gemeinsamen Recherchen mehrerer Medien an der EU-Außengrenze Flüchtlinge für widerrechtliche Zurückweisungen von Asylsuchenden, sogenannte Pushbacks ein. Mehrere Flüchtlinge seien zu gewaltsamen Zurückweisungen von Menschen in die Türkei gedrängt worden, berichtete unter anderem der "Spiegel" am Dienstag unter Berufung auf gemeinsame Recherchen von ARD, "Lighthouse Reports", "Le Monde" und dem "Guardian". Im Gegenzug seien ihnen Aufenthaltspapiere versprochen worden.

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