Donald Trump und Xi Jinping im Sommer beim G20-Gipfel.
Donald Trump und Xi Jinping im Sommer beim G20-Gipfel. Bild: imago images / Xinhua

Trump verkündet Teil-Einigung im Handelsstreit mit China

13.12.2019, 17:01

Die USA und China haben sich auf die Details eines Teil-Handelsabkommens verständigt und damit die nächste Runde an geplanten Strafzöllen vorerst abgewendet.

  • Das schrieb US-Präsident Donald Trump am Freitag auf Twitter – rund zwei Monate, nachdem er erstmals von einer grundsätzlichen Einigung auf Teilabkommen mit Peking gesprochen hatte.
  • Die Zölle, die nach Ablauf einer Frist am Sonntag in Kraft treten sollten, würden nicht erhoben, schrieb Trump.
  • Er hatte damit gedroht, Strafzölle von 15 Prozent auf Importe aus China im Wert von 160 Milliarden Dollar (145 Milliarden Euro) zu erheben.

Warum ist die Einigung wichtig?

Mit der Teileinigung ist eine erneute Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China vorerst abgewendet.

Die beiden Staaten liefern sich seit nunmehr rund 20 Monaten einen erbitterten Streit, der auch die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft zieht. Trump wirft China unfaire Handelspraktiken zulasten von US-Unternehmen und den Diebstahl geistigen Eigentums vor. Er setzte deshalb eine Strafzollspirale in Gang, die inzwischen einen großen Teil aller Importe aus China in die USA betrifft. Peking reagierte mit Gegenzöllen.

(ll/dpa)

Widerspruch im eigenen Land: Was die jüngste russische Kritik an der Kreml-Propaganda bedeutet
Nach wie vor ist es in Russland verboten, zum Krieg in der Ukraine "Krieg" zu sagen. Offiziell führt der russische Präsident Wladimir Putin eine "Spezialoperation" in der Ukraine durch – und nicht etwa einen Angriffskrieg. Doch immer wieder wird Kritik am Kreml laut. Zuletzt von einem russischen Militärexperten im Staatsfernsehen.

Es laufe "alles nach Plan". Und es handele sich selbstverständlich nur um eine "Spezialoperation" in der Ukraine. Sätze und Worte, die der russische Präsident Wladimir Putin seit seinem brutalen Einmarsch in die Ukraine regelmäßig im Staatsfernsehen, dem Propagandaorgan seiner Wahl, verkündet. Der Westen weiß, dass das nicht stimmt. Und auch in Russland bröckelt die Fassade der russischen Staatspropaganda mittlerweile sichtlich.

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