Ein guter Krimi braucht einen epischen Erzähler. Diese Rolle übernimmt alle vier Jahre CNN-Moderator John King.
Ein guter Krimi braucht einen epischen Erzähler. Diese Rolle übernimmt alle vier Jahre CNN-Moderator John King.Bild: imago stock&people / ZUMA Press

Gesicht der Wahl: Diesen CNN-Moderator feiern die Deutschen für seine Analysen

04.11.2020, 12:16

In den USA läuft mal wieder ein Wahlkrimi. US-Präsident Trump und Herausforderer Biden konnten zwar die erwarteten Staaten für sich entscheiden – doch in den "Battleground States", den entscheidenden und umkämpften Staaten wie Pennsylvania oder Texas, lagen die beiden lange Kopf an Kopf. Ein guter Krimi braucht einen epischen Erzähler. Diese Rolle übernimmt alle vier Jahre CNN-Moderator John King. Auch die Deutschen feiern den US-Journalisten für seine pointierten Analysen.

King hat sich einen Namen als Wahlerklärer gemacht. Er ordnet die Wahlergebnisse ein und gibt den Zuschauern einen Überblick über den aktuellen Stand. Dabei ist er auch für viele Deutsche das amerikanische Gesicht der Wahl. Über die Jahre hat King zahlreiche Fans gewonnen, auf Twitter zeigen sich auch aktuell viele User begeistert von dem Moderator.

John King gehört schon seit vielen Jahren zum Sender CNN. Er moderierte unter anderem die Talkshow "State of the Union" und die Nachrichtensendung "John King". Seit rund 15 Jahren ist er außerdem leitender Korrespondent für nationale Angelegenheiten.

King erlaubt sich in seinen Moderationen immer wieder kleine Sticheleien. Auch für diesen Mix aus Ernst und Humor lieben ihn die Zuschauerinnen und Zuschauer. Als er etwa über die Auszählung in Michigan spricht, geht er auf einen wichtigen Bezirk ein und sagt: "Es soll keine Beleidigung gegenüber dem Präsidenten der USA sein, doch er wird diesen Bezirk nicht gewinnen."

(mse)

Griechische Polizei spannt laut Medienberichten Geflüchtete für Pushbacks ein

Die griechische Polizei setzt laut gemeinsamen Recherchen mehrerer Medien an der EU-Außengrenze Flüchtlinge für widerrechtliche Zurückweisungen von Asylsuchenden, sogenannte Pushbacks ein. Mehrere Flüchtlinge seien zu gewaltsamen Zurückweisungen von Menschen in die Türkei gedrängt worden, berichtete unter anderem der "Spiegel" am Dienstag unter Berufung auf gemeinsame Recherchen von ARD, "Lighthouse Reports", "Le Monde" und dem "Guardian". Im Gegenzug seien ihnen Aufenthaltspapiere versprochen worden.

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