Politik
International

Flugzeugabsturz: 257 Tote in Algerien

Bild
Bild: ap/ennahar tv
International

257 Tote nach Absturz einer Militärmaschine in Algerien 

11.04.2018, 13:3311.04.2018, 13:33

Ein algerisches Militärflugzeug ist am Mittwoch in der Nähe des Flughafens Boufarik abgestürzt. Die Nachrichtenagentur AFP berief sich auf die Behörden vor Ort und berichtete, 257 Menschen seien ums Leben gekommen. Die algerische Nachrichtenseite "Ennahar Online" berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, die Maschine sei in der Provinz Blida im Norden des Landes verunglückt.

Auf TV-Bildern vom Absturzort nahe dem Luftwaffenstützpunkt Boufarik war ein in Flammen stehendes Flugzeugwrack zu sehen. Boufarik ist rund 30 Kilometer von Algier entfernt. Ein AFP-Fotograf vor Ort berichtete, dass das Flugzeug auf ein Feld in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Basis abstürzte. 

Hunderte Krankenwagen und dutzende Feuerwehrfahrzeuge waren im Einsatz.

Bei dem Flugzeugtyp handelt es sich um eine viermotorige Maschine aus sowjetischer, später russischer Produktion. Laut Herstellerangaben können diese Flugzeuge je nach ziviler oder militärischer Version zwischen 126 und 225 Passagiere transportieren.    

Im Februar 2014 waren 77 Menschen beim Absturz einer Militärmaschine in Algerien gestorben. Nur einer der 74 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder an Bord der Maschine vom Typ Hercules C-130 überlebten das Unglück bei Constantine in der Region Oum El Bouaghi.

(hd/afp/reuters)

Familienunternehmer: Wirtschaftsverband öffnet Tür zur AfD – und löst scharfe Kritik aus
In der Debatte um die politische Brandmauer zur AfD kommt es zu einer überraschenden Bewegung aus der Wirtschaft. Der einflussreiche Verband der Familienunternehmer hat erklärt, künftig Gespräche mit AfD-Abgeordneten zu führen. Die Öffnung sorgt parteiübergreifend für heftige Kritik.
Die Frage, wie in Deutschland mit der AfD umgegangen werden soll, spaltet seit Jahren Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Während in vielen Parteien und Verbänden eine klare Linie gezogen wird, beginnt sich an einzelnen Stellen etwas zu verschieben: Gesprächskanäle, die lange tabu waren, werden vorsichtig geöffnet.
Zur Story