Politik
Deutschland

Tauber an Ex-CDU-Politikerin Steinbach: "Du trägst Mitschuld an Lübckes Tod"

red christmas background - Merry Christmas texture
Bild: iStockphoto / imago / watson-montage
Deutschland

Tauber an Ex-CDU-Politikerin Steinbach: "Du trägst Mitschuld an Lübckes Tod"

24.06.2019, 06:4711.04.2024, 12:02
Mehr «Politik»

Der ehemalige CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat die Ex-CDU-Politikerin Erika Steinbach für ihren Umgang mit dem Mordfall Walter Lübcke auf Twitter kritisiert.

  • Die ehemalige Bundestagsabgeordnete sei "natürlich verantwortlich für die Folgen und Reaktionen auf ihre Hetze gegen Lübcke", so Tauber.
  • "Du trägst Mitschuld an seinem Tod", schrieb Tauber an seine ehemalige Parteikollegin.

Der Hintergrund des Streits:

Tauber hatte in einem Gastbeitrag für die "Welt" Steinbach scharf angegriffen. Dort forderte er nicht nur, den Demokratiefeinden Grundrechte zu entziehen. Tauber schrieb auch:

"Die AfD im Deutschen Bundestag und in den Länderparlamenten leistet dazu einen Beitrag. Sie hat mit der Entgrenzung der Sprache den Weg bereitet für die Entgrenzung der Gewalt. Erika Steinbach, einst eine Dame mit Bildung und Stil, demonstriert diese Selbstradikalisierung jeden Tag auf Twitter. Sie ist ebenso wie die Höckes, Ottes und Weidels durch eine Sprache, die enthemmt und zur Gewalt führt, mitschuldig am Tod Walter Lübckes."

Erika Steinbach hatte auf Twitter gegen Walter Lübcke gehetzt. Unter ihren Postings erschienen bereits damals im Februar 2019 Morddrohungen an den erschossenen CDU-Politiker.

(ll)

Baerbocks neuer Job bei der UN: Botschafter kritisieren Umbesetzung scharf
Nach ihrer Station als Bundesaußenministerin wurde schon länger über die Zukunft von Annalena Baerbock spekuliert. Die Chancen bei den Vereinten Nationen sind hoch – doch wohlgesonnen sind ihr dort nicht alle.

Die scheidende Außenministerin Annalena Baerbock steht vor einem bedeutenden Karriereschritt: Sie soll als deutsche Kandidatin für das Amt der Präsidentin der UN-Generalversammlung in der Sitzungsperiode 2025/26 nominiert werden.

Zur Story