
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.Thomas Koehler/photothek/imago
Deutschland
03.07.2019, 03:4503.07.2019, 07:11
Nach dem Vorschlag der EU-Staats- und
Regierungschefs für Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen
(CDU) als EU-Kommissionspräsidentin hat in Berlin die Diskussion über
ihre Nachfolge begonnen.
- Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus der Union ist Gesundheitsminister Jens Spahn für das Amt im Gespräch.
- Doch Spahn hat Konkurrenz: Auch die CDU-Verteidigungsexperten Johann Wadephul und Henning Otte (alle CDU) gelten als Optionen.
- Und auch Ex-CDU-Generalsekretär und Verteidigungsstaatssekretär Peter Tauber werden Chancen auf das Amt eingeräumt. Tauber habe sich in der Truppe große Beliebtheit erworben, hieß es aus mehreren Quellen.
AKK lehnte ab
Die
CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, die in Spekulationen
ebenfalls als mögliche Nachfolgerin von der Leyens genannt worden
war, habe abgelehnt, hieß es nach diesen Informationen.
Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten von der Leyen am Dienstag
bei ihrem Sondergipfel offiziell nominiert. Damit durchbrachen sie
eine tagelange Blockade bei der Besetzung von EU-Spitzenposten. Die
Einigung verkündete EU-Ratschef Donald Tusk am Abend in Brüssel.
Allerdings ist ungewiss, ob von der Leyen die nötige Mehrheit im
Europaparlament bekommt.
(pb/dpa)
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