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Horst Seehofer im Heimatministerium: Errätst du, welche Minister es echt gibt?

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Yogaminister. Elchminister. Sexminister. Welche dieser Posten gibt es wirklich?

16.03.2018, 14:3519.03.2018, 11:01
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Es ist 2018 und Deutschland hat einen Heimatminister mit dem Namen Horst Seehofer. Ja wirklich...

Heimatminister – was bringt der eigentlich? Seehofer war sich da bei einer Pressekonferenz im März auch nicht so sicher:

"Ich hab' das Heimatmuseum, äh, das Heimatministerium, das Heimatministerium in Bayern gegründet."
Horst Seehofer

Ein bisschen gaga geht es also schon einmal los im neuen deutschen Heimatministerium. Aber wir Deutschen sind nicht allein! Weltweit tummeln sich auf den Kabinett-Sitzen die lustigsten Minister mit den allerbesten Zuständigkeiten.

Kannst du erraten, welche Minister es wirklich (ja, wirklich!) gibt?

Quiz
1.
Wir sagen, dass Shripad Yesso Naik in Indien ein wichtiges Amt hat. Er ist nämlich Minister für Yoga. Stimmt das?
NEW DELHI, INDIA - JUNE 11: A delegation of minority leaders meeting with Minister of State for AYUSH and Health & Family Welfare, Shripad Yesso Naik, to convey their support for International Day ...
imago stock&people
Nein, er ist bestimmt nur Sportminister. Man sieht ganz deutlich, dass er gerade erklärt, wie man einen Basketball wirft.
Klar, die Inder brauchen einen Yoga-Minister. Und Shripad Yesso Naik führt diesen Job seit vier Jahren mehr als entspannt aus.
2.
Auch Margareta Winberg hat in ihrer Heimat Schweden ein Amt, das viele Landsmänner interessiert. Sie kümmert sich um Ampelschaltung und Elchjagd. Stimmt das?
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dpa
Warum bitte Ampelschaltung? Egal, das mit der Elchjagd ist sicher richtig.
Da war wohl jemand zu lange bei Ikea. So ein Ministerium gibt's in Schweden nicht.
3.
Edelmira Barreira ist in Spanien als "Sex-Kommissarin" bekannt und arbeitet in einer ähnlichen Position wie ein deutscher Staatssekretär.
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Da ist den watson-Redakteuren wohl zu heiß geworden! Im katholischen Spanien gibt's so ein Amt sicherlich nicht.
Das ist so schräg, das stimmt!
4.
Der Brasilianer Jaques Wagner hat immer viel zu tun. Er ist nämlich Minister für Fußball-Nachwuchsförderung in dem vielleicht Fußball-verrücktesten Land der Welt.
epa05228010 Brazilian chief of staff Jaques Wagner speaks during a press conference at Itamaraty Palace, in Rio de Janeiro, Brazil, 23 March 2016. Wagner said that the sports minister Hilton had resig ...
EFE
Den Brasilianern ist der Fußball so wichtig, die haben dafür bestimmt ein Ministerium.
Nein, das ist Stuss.
5.
Ohood Al Roumi hat in den Vereinigten Arabischen Emiraten immer viel zu lächeln. Schließlich ist sie Glücksministerin im kleinen Land....
epa05153141 An undated handout photograph released by the official Emirates News Agency (WAM) on 10 February 2016 showing Ohood bint Khalfan Al Roumi the newly-appointed Minister of State for Happines ...
EMIRATES NEWS AGENCY
Al Roumi wirkt sehr happy! Sie ist bestimmt erfolgreich in ihrem Amt.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten stehen bestimmt andere Themen im Vordergrund als das Glück aller Einwohner.
6.
Auch die Britin Tracey Crouch lächelt gerne – dabei ist sie Einsamkeitsministerin. Crouch soll die zunehmende Vereinsamung von wachsenden Teilen der Bevölkerung bekämpfen. Zusätzlich ist sie auch Staatssekretärin für Sport und Ziviles.
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PA Wire
Das ist mal eine sinnvolle Idee für ein Ministerium! Hoffentlich wird Crouch in ihrem Job als Einsamkeitsministerin erfolgreich sein.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der britischen Öffentlichkeit Einsamkeit so offen diskutiert wird.
7.
Ismail Bhamjee aus Botswana kümmert sich in seinem Ministerium um ein echtes Spezial-Thema: den Bootsbau. Der wurde in seinem Land nämlich zuletzt stark vernachlässigt. Stimmt das?
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dpa
Ein Bootsbau-Minister aus Botswana? Ihr spinnt doch!
Klingt sinnvoll. Gerade in kleinen Entwicklungsländern kann ein Minister bestimmt viel bewegen.
Am Mittwoch entscheidet sich die Zukunft der Weltwirtschaft
Donald Trump will den globalen Handel neu organisieren.

Alle starren darauf, wie das Kaninchen auf die Schlange, keiner weiß, was uns erwartet: Donald Trumps "liberation day" hält Manager, Ökonomen und Investoren gleichermaßen in Atem. Die Rede ist von "reziproken Zöllen", will heißen, die USA wollen jedem Land die gleichen Zölle aufbürden, unter denen die eigenen Exporte zu leiden haben. Oder auch nicht: Vielleicht werden auch allen Ländern pauschal 20 Prozent Zölle aufgebrummt.

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